Solides Mittelfeld
Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann ist eine japanisch inspirierte Romantasy, die mit einem starken Grundgedanken startet: Verrat, Rache, tödliche Prüfungen – und zwei Figuren, die einander zutiefst misstrauen, aber gezwungen sind, zusammenzuarbeiten. Insgesamt hat mir die Geschichte gefallen, auch wenn mich die Umsetzung nicht durchgehend überzeugen konnte.
Der Einstieg gelingt mühelos. Schon der Prolog zieht einen hinein, weil sofort etwas Entscheidendes passiert und Neugier auf die Hintergründe geweckt wird. Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Saya und Teno. Dieser Perspektivwechsel funktioniert gut, da man beide Figuren und ihre Beweggründe besser nachvollziehen kann.
Besonders stark empfand ich das Setting. Die japanisch angehauchte Welt wird atmosphärisch eingefangen – mit Katanas, Tantos, Shuriken, kunstvollen Kimonos und Anklängen an Geishas. Diese Details verleihen der Geschichte einen eigenen Charakter und sorgen für ein frisches, stimmiges Flair. Gerade weil ich asiatisch inspirierte Fantasy und Mythologie sehr mag, konnte mich dieser Aspekt sofort begeistern. Auch das Motiv der Assassinen bringt viel Spannungspotenzial mit sich.
Mit der Zeit hatte ich jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit der Handlung. Zwar steht fest, dass Saya und Teno sieben tödliche Prüfungen bestehen müssen, um in die Schattenarmee des Gottkaisers aufgenommen zu werden – doch was diese Prüfungen konkret beinhalten, bleibt oft vage. Einige Aufgaben werden nur am Rand erwähnt oder wirken, als würden sie übersprungen. Dazu kommen größere Zeitsprünge, teilweise über mehrere Wochen hinweg, die es erschweren, der Entwicklung der Geschichte lückenlos zu folgen.
Trotz dieser Schwächen bleibt ein interessantes Konzept mit viel Atmosphäre, das vor allem durch sein Setting und die Grundidee überzeugen kann – auch wenn ich mir bei der Ausarbeitung mehr Klarheit und Tiefe gewünscht hätte.
Der Einstieg gelingt mühelos. Schon der Prolog zieht einen hinein, weil sofort etwas Entscheidendes passiert und Neugier auf die Hintergründe geweckt wird. Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Saya und Teno. Dieser Perspektivwechsel funktioniert gut, da man beide Figuren und ihre Beweggründe besser nachvollziehen kann.
Besonders stark empfand ich das Setting. Die japanisch angehauchte Welt wird atmosphärisch eingefangen – mit Katanas, Tantos, Shuriken, kunstvollen Kimonos und Anklängen an Geishas. Diese Details verleihen der Geschichte einen eigenen Charakter und sorgen für ein frisches, stimmiges Flair. Gerade weil ich asiatisch inspirierte Fantasy und Mythologie sehr mag, konnte mich dieser Aspekt sofort begeistern. Auch das Motiv der Assassinen bringt viel Spannungspotenzial mit sich.
Mit der Zeit hatte ich jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit der Handlung. Zwar steht fest, dass Saya und Teno sieben tödliche Prüfungen bestehen müssen, um in die Schattenarmee des Gottkaisers aufgenommen zu werden – doch was diese Prüfungen konkret beinhalten, bleibt oft vage. Einige Aufgaben werden nur am Rand erwähnt oder wirken, als würden sie übersprungen. Dazu kommen größere Zeitsprünge, teilweise über mehrere Wochen hinweg, die es erschweren, der Entwicklung der Geschichte lückenlos zu folgen.
Trotz dieser Schwächen bleibt ein interessantes Konzept mit viel Atmosphäre, das vor allem durch sein Setting und die Grundidee überzeugen kann – auch wenn ich mir bei der Ausarbeitung mehr Klarheit und Tiefe gewünscht hätte.