viel Romance wenig Assassine

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Empire of Whispers and Shadows ist mit seinem fliederfarbigen Cover auf dem eine Pagode und Kirschblüten zusehen sind, ein Hingucker. Das Katana in der Mitte stimmt auf die Geschichte von Saya und Teno ein. Auch der Farbschnitt der Erstauflage mit der im Cover angedeutete Pagode und den Kirschblüten ist so schön.

Gleich zu Beginn erleben wir eine der sieben Prüfungen, die Saya bestehen muss. Wobei ich zugeben muss, ich habe nicht wirklich den Sinn dieser Prüfung verstanden zu haben. Leider zog sich dieses Unverständnis für weiter durch die Prüfungen. Einige habe ich überhaupt nicht und andere nur halbwegs verstanden. Dies mag wohl daran liegen, dass irgendwie der Fokus der Geschichte auf die Romance sprang.
Ich hätte mir mehr Details über die Prüfungen gewünscht.

Das japanische Setting ist detailreich und atmosphärisch gestaltet. Dieser Punkt hat mir sehr gefallen. Auch der Zwiespalt zwischen Saya und Teno war gut zu spüren. Es war schön zu sehen wie bemüht Teno ist Saya zu beschützen und ihr zu helfen. Zwar sind diese zarten Bande toll, aber für mich nicht so wirklich zum doch sehr kämpferischen Klappentext passend.

Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann hat mich recht gut unterhalten, aber nicht so ergriffen wie der Klappentext. Das ist schade, denn im Grunde lese wirklich sehr gern Bücher im asiatischen Setting. Ob ich den zweiten Teil lesen möchte weiß ich noch nicht. Aber für den Start einer Reihe war es okay, nur leider nicht mein Favorit. Romance Leser*innen werden diese Reihe bestimmt lieben.