Eine perfekte Ehe?

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gihild Avatar

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Eine schüchterne, junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen heiratet einen reichen Mann. Doch in den Flitterwochen, die aufgrund einer seltsamen Krankheit der Frau erst ein Jahr später stattfinden, bekommt sie Zweifel – an ihrem Ehemann, an den Hotelmitarbeitenden, an sich selbst. Sind es die Nachwirkungen der Tabletten? Ist sie zu misstrauisch? Hat ihr Mann Geheimnisse vor ihr? Und was ist mit dem netten Ehepaar, das sie gerade kennengelernt haben?
Was sich anfangs wie eine Romanze á la Aschenputtel liest, entwickelt sich langsam zu einer spannenden Suche nach der Wahrheit. Die Autorin widmete sich vor allem dem emotionalen Chaos der Protagonistin, die mehrfach eine Achterbahn der Gefühle durchlebt. Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen und trotz einiger Längen nicht mehr losgelassen. Die mehrfachen Wendungen kamen überraschend, aber passend zur Story. Auch das Ende passte perfekt zum Charakter der Hauptperson.
Das Cover hat mir besonders gefallen. Das Bild zeigt eine romantische Brücke über einem blauen Meer. Darauf ein gelbes Cabriolet. Doch oben türmen sich bereits dunkle Wolken und die Risse durch den Titel verstärken den Eindruck.
Fazit:
Es ist das beste Buch, was mir in diesem Jahr unter die Finger gekommen ist. Obwohl es eher ein Krimi als ein Thriller ist, obwohl sich die Wahrheit erst sehr langsam entwickelt. Ich habe jede Seite verschlungen. Möglich machte das der wunderbare Schreibstil von Rebecca Taylor McKay. Ich kann es absolut empfehlen und daher gebe ich fette 5 Sterne.