Gefährliche Hochzeitsreise(n)
Spencer Carmichael und seine einige Jahre jüngere Frau Clara sind auf Hochzeitsreise in Positano an der Amalfiküste. Clara stammt aus einfachen Verhältnissen und ist überglücklich nun an der Seite von Spencer zu sein, der aus gutem englischem Hause stammt.
Die Hochzeitsreise der Beiden wird etwas verspätet angetreten, da Clara zuvor erkrankt war und auch Spencer sehr beschäftigt war. Dies ist zumindest die Ausgangssituation, von der sowohl der Leser des Buches als auch Clara selbst ausgehen.
Dann wird Clara ein Zettel zugespielt mit dem Hinweis „Er lügt“. Ohnehin findet sie, dass sie im Hotel merkwürdig beäugt wird und auch das Verhalten von Spencer kommt ihr zunehmend merkwürdig vor. Daran ändert auch die Begegnung mit dem Ehepaar Fred und Vivian nichts, mit denen sie sich anfreundet.
Clara als Protagonistin in dieser Geschichte ist eine sympathische Person. Ihre Emotionen werden hier sehr genau beschrieben und man leidet mit der jungen Frau, die sich mehr und mehr fragt, was hier nicht stimmt. Während sie zunächst noch sehr vorsichtig und ängstlich agiert, ändert sich das mit der Zeit.
Die Geschichte hat zwar einige Längen, ist aber durchweg spannend, wenngleich damit keine extreme actiongeladene Spannung gemeint ist, sondern mehr eine ruhige düstere Atmosphäre, die dann in einem überraschenden Ende gipfelt.
Der Schluss ist anders als erwartet. Er ist sehr gut ausgearbeitet, lässt mich aber dennoch etwas unbefriedigt zurück.
Insgesamt ist „Er lügt“ über weite Strecken ein Beziehungsroman mit vielen spannende Elementen.
Copyright © 2026 by Iris Gasper
Die Hochzeitsreise der Beiden wird etwas verspätet angetreten, da Clara zuvor erkrankt war und auch Spencer sehr beschäftigt war. Dies ist zumindest die Ausgangssituation, von der sowohl der Leser des Buches als auch Clara selbst ausgehen.
Dann wird Clara ein Zettel zugespielt mit dem Hinweis „Er lügt“. Ohnehin findet sie, dass sie im Hotel merkwürdig beäugt wird und auch das Verhalten von Spencer kommt ihr zunehmend merkwürdig vor. Daran ändert auch die Begegnung mit dem Ehepaar Fred und Vivian nichts, mit denen sie sich anfreundet.
Clara als Protagonistin in dieser Geschichte ist eine sympathische Person. Ihre Emotionen werden hier sehr genau beschrieben und man leidet mit der jungen Frau, die sich mehr und mehr fragt, was hier nicht stimmt. Während sie zunächst noch sehr vorsichtig und ängstlich agiert, ändert sich das mit der Zeit.
Die Geschichte hat zwar einige Längen, ist aber durchweg spannend, wenngleich damit keine extreme actiongeladene Spannung gemeint ist, sondern mehr eine ruhige düstere Atmosphäre, die dann in einem überraschenden Ende gipfelt.
Der Schluss ist anders als erwartet. Er ist sehr gut ausgearbeitet, lässt mich aber dennoch etwas unbefriedigt zurück.
Insgesamt ist „Er lügt“ über weite Strecken ein Beziehungsroman mit vielen spannende Elementen.
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