Kein Thriller!

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sabravo Avatar

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Tapfer habe ich bis zur letzten Seite durchgehalten und auf einen Hauch von Thriller gewartet: negativ. Die Geschichte ist eher ein verzwickter Roman. Mit der sehr langweiligen Protagonistin Clara und der Geschichte ihrer Hochzeitsreise. Dabei erfährt sie – immer noch angeschlagen nach längerer Krankheit – nach und nach, dass dies bereits ihre zweite Hochzeitsreise ist. Und sich an die erste aufgrund eines Unfalls – Sie ist einen gefährlich steilen Abhang hinabgestürzt – nicht erinnern kann. Ihr Mann Spencer hat nun die Idee diese erste Reise nochmals nachzustellen, um die Erinnerung in ihr wieder zu erwecken. Ihm gelingt das nicht. Dafür aber Vivian, der weibliche Part eines Ehepaares, dass sie im Hotel „zufällig“ treffen. Ist aber kein Zufall, sondern: die beiden waren schon bei der ersten Reise vor Ort. Vivian hatte ein Verhältnis mit Spencer – und nun einen Sohn von ihm. Vivian hilft nun Clara auf ihre Art sich wieder an den ersten Honeymoon zu erinnern – und das klappt. Vor lauter Wut entfacht sich ein Ehestreit zwischen Clara und Spencer am gleichen Abhang wie bei Claras Unfall: Spencer stirbt. Clara erbt alles. Und Vivian erpresst Clara wenige Monate später: Sie behauptet, sie haben gesehen wie Clara Spencer in den Tod gestürzt hat und will als Schweigegeld das ansehnliche Familienerbe für ihren und Spencers Sohn. Das dabei im Zuge dieser Erpressung auch Vivians Mann Fred noch von Clara getötet worden sein soll: geschenkt. Alles sehr geradlinig und ohne jede Spannung erzählt. Deshalb lasse ich hier wenigstes das Ende offen. Den genau das ist im Roman auch. Für mich die einzige Spannung.