schöne Urlaubslektüre, aber zu wenig Spannung für einen Thriller
60er Jahre: Clara und Spencer verbringen ihre Flitterwochen in Positano, Italien. Doch irgend etwas scheint Spencer zu verbergen. Und dann schiebt jemand einen Zettel unter der Zimmertür durch, auf dem steht: Er lügt. Clara macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Schon zu Beginn des Buches wird klar, dass in Claras jüngster Vergangenheit irgendetwas Rätselhaftes passiert sein muss, was dazu führte, dass erst jetzt, ein Jahr nach der Hochzeit, die Flitterwochen angetreten werden. Hinzu kommen Andeutungen, die den Anschein erwecken, dass Spencer kein Unbekannter in Positano ist. Doch warum behauptet er das erste Mal hier zu sein? Und weshalb verhält er sich zunehmend merkwürdig? Dies gibt sowohl seiner Frau als auch dem Leser Rätsel auf. Häufen sich zu Anfang der Lektüre die Fragen, flacht im Mittelteil der Spannungsbogen doch ziemlich ab, um am Schluss mit unerwarteten Wendungen wieder Fahrt aufzunehmen.
Die Figuren sind sehr gut getroffen. Vielleicht sind die Charaktere auch etwas klischeehaft, das kann ich nicht so gut beurteilen, da ich in den 60er Jahren nicht gelebt habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es zur damaligen Zeit war. Spencer ist der Inbegriff des wohlhabenden Geschäftsmannes, einige Jahre älter als seine Frau und kommt alles andere als sympathisch rüber. Clara, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, mochte ich da schon lieber, aber identifizieren konnte ich mich nicht mit ihr. Zu sehr ist sie das brave Dummchen, das Spencer haben will. Zwar passt sein Gebaren Clara nicht wirklich, aber so richtig deutlich macht sie das ihrem Mann nicht.
Es gibt immer wieder Rückblenden, die vom Kennenlernen der Eheleute und der Zeit unmittelbar nach der Hochzeit erzählen.
Was mir an dem Buch auch sehr gefallen hat, ist die wunderbare Beschreibung von Positano. Man kann die sommerliche Stimmung perfekt fühlen und bekommt wahnsinnig Lust auf das Meer. Ich hatte das Gefühl selbst an der Amalfiküste zu sein.
Mein Fazit: Die perfekte Sommerlektüre für Strand oder Pool für alle Leseratten, die Unterhaltung und auch noch ein bisschen Spannung mögen. Für wirkliche Thrillerfans ist es meiner Meinung nach allerdings „zu wenig“. Da ich ein solcher bin und das Buch auch unter Thriller firmiert, gibt es von mir nur drei Sterne.
Schon zu Beginn des Buches wird klar, dass in Claras jüngster Vergangenheit irgendetwas Rätselhaftes passiert sein muss, was dazu führte, dass erst jetzt, ein Jahr nach der Hochzeit, die Flitterwochen angetreten werden. Hinzu kommen Andeutungen, die den Anschein erwecken, dass Spencer kein Unbekannter in Positano ist. Doch warum behauptet er das erste Mal hier zu sein? Und weshalb verhält er sich zunehmend merkwürdig? Dies gibt sowohl seiner Frau als auch dem Leser Rätsel auf. Häufen sich zu Anfang der Lektüre die Fragen, flacht im Mittelteil der Spannungsbogen doch ziemlich ab, um am Schluss mit unerwarteten Wendungen wieder Fahrt aufzunehmen.
Die Figuren sind sehr gut getroffen. Vielleicht sind die Charaktere auch etwas klischeehaft, das kann ich nicht so gut beurteilen, da ich in den 60er Jahren nicht gelebt habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es zur damaligen Zeit war. Spencer ist der Inbegriff des wohlhabenden Geschäftsmannes, einige Jahre älter als seine Frau und kommt alles andere als sympathisch rüber. Clara, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, mochte ich da schon lieber, aber identifizieren konnte ich mich nicht mit ihr. Zu sehr ist sie das brave Dummchen, das Spencer haben will. Zwar passt sein Gebaren Clara nicht wirklich, aber so richtig deutlich macht sie das ihrem Mann nicht.
Es gibt immer wieder Rückblenden, die vom Kennenlernen der Eheleute und der Zeit unmittelbar nach der Hochzeit erzählen.
Was mir an dem Buch auch sehr gefallen hat, ist die wunderbare Beschreibung von Positano. Man kann die sommerliche Stimmung perfekt fühlen und bekommt wahnsinnig Lust auf das Meer. Ich hatte das Gefühl selbst an der Amalfiküste zu sein.
Mein Fazit: Die perfekte Sommerlektüre für Strand oder Pool für alle Leseratten, die Unterhaltung und auch noch ein bisschen Spannung mögen. Für wirkliche Thrillerfans ist es meiner Meinung nach allerdings „zu wenig“. Da ich ein solcher bin und das Buch auch unter Thriller firmiert, gibt es von mir nur drei Sterne.