Seicht

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esebelo Avatar

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Das Buch war, mit einem Wort erklärt: seicht. Es eignet sich eventuell, wenn man einen Strandurlaub macht und dabei ein ganz kleines bisschen Spannung haben möchte und nicht viel denken muss.
Die Leseprobe versprach in jedem Fall mehr Spannung, mehr Verwirrung, mehr von allem, einen komplexeren Plot, eine weniger durchschaubare Geschichte.
Ich wusste nach den ersten 50 Seiten, was los war, wer mit wem und warum und was passiert war und vor allem, konnte ich befürchten, wie es ausging.
Leider fand ich das Ende nicht gut, ich hätte das Ende positiv gestaltet und hätte aus den beiden Frauen Freundinnen statt Rivalinnen gemacht, dann hätte das Buch wenigstens noch einen kleinen netten und überraschenden Twist gehabt.
So war es aber einfach nur ein seichtes vor sich Hindümpeln. Das einzige, was man dem Buch positiv zuschreiben kann, ist die Tatsache, dass es sich sehr flüssig lesen lässt. Man kann es problemlos in einem Rutsch lesen, es ist auch in einer sehr einfachen Sprache gehalten. Teilweise wurde jedoch bei der Übersetzung fraglich gearbeitet, ein Satz der mit „in der Übersetzung verlorengegangen“ übersetzt wurde, zeugt schon von eher nachlässiger Übersetzung.
Schade, alles in allem von mir keine Leseempfehlung.