spannend, aber mehr erwartet

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bogorm Avatar

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"Er lügt" spielt Anfang der 1960er Jahre, was ich eher ungewöhnlich fand. Eine Hochzeitsreise an die Amalfiküste - klingt nach Romantik und schöner Landschaft, was sich aber kurz darauf als Irrtum darstellt. Der Gatte - Spencer - lügt. Aber worin lügt er? Seine Gattin ist verunsichert und versucht dem ganzen auf die Spur zu kommen.

Die Umgebung wird gut beschrieben und auch die Charaktere haben alle ihre Persönlichkeit. Der Schreibstil ist leicht und gut zum Lesen.
Leider ist das Buch in der Mitte etwas langatmig und aufgeblasen (irgendwann möchte man dann doch wissen, was die Wahrheit ist), was mir dann am Schluss wieder gefehlt hat. Hier hätte sie gerne noch etwas mehr ins Detail gehen können.

Für einen Thriller finde ich das Buch zu wenig spannend.

Das Cover ist schön und passt gut zu der Umgebung, in der es spielt.

Fazit: Rebecca Taylor McKay - "Er lügt" - ihr Debütroman, der Potential hat, aber am Ende doch schwächelte.