Subtiler Thriller

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einemutter Avatar

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Der Titel und das Cover von „Er lügt“ gibt das Genre des Buches eigentlich schon Preis. Auch wenn der Beginn eher einer Romanze entspricht und der Leser sich immer mal wieder fragt, was eigentlich nicht so ganz passt. Die Daten zu Beginn der Kapitel sollte man genau verfolgen (das hatte ich zunächst vernachlässigt) und so kommt man auch selbst bald zu dem Schluss, dass da was nicht stimmt.

In einem lockeren Schreibstil verfolgt der Leser eine Handlung, die zwischen mehreren Jahren hin- und herspringt. Selbst der Titel und der gleich beschriftete Zettel in der Handlung sorgen erst im zweiten Moment dafür, dass man sich darüber bewusst wird, einen Thriller in Händen zu halten. Es könnte genausogut ein Liebesroman sein. Die Ich-Erzählerin scheint aber auch eine dunklere Vergangenheit zu haben. Die Andeutungen kommen auch nur schleppend. Wie die Ich-Erzählerin beginnt man auch als Lesender zu zweifeln, sich zu fragen, wer hier lügt, denn nichts ist, wie es scheint.

Wenn man selber mittätet, denkt man die Lösung zu haben - bis zur nächsten, meist überraschenden Wendung. So geht es bis zu den letzten Seiten des Buches.

Das Buch ist eine tolle Sommerlektüre mit Urlaubsflair an der Amalfi-Küste, Liebe, Leidenschaft…. und Thriller. Mein perfektes Gemisch.