Tragische Lügen
Rebecca Taylor McKay hat mit ihrem Debütroman Er lügt eine Geschichte geschaffen, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat und dass, obwohl es eigentlich kein Thriller ist.
Jedenfalls ist für mich zu wenig Thrill vorhanden. Was aber wahnsinnig viel vorhanden ist, ist das Talent der Autorin meine Emotionen zu wecken. Durch ihren einnehmenden Schreibstil fühlt man die heißen Sonnenstrahlen auf der Haut, den betörenden Duft der Glyzinien zur Mittagszeit, man fühlt jeden einzelnen Regentropfen und jedes Sandkorn an den Füßen und genauso intensiv fühle ich Clara mit all ihren Empfindungen.
Clara, blutjung und ohne Familie, hat ein schwieriges Jahr hinter sich und jemand bezichtigt ihren Ehemann zu lügen und das in ihren Flitterwochen. Nach und nach löst sich für Clara der Schleier der Unwissenheit und als Leser wird einem bewusst, wie manche Entscheidungen ein Echo der Tragik auslösen können und eben nichts vorhersehbar ist.
Mir gefallen die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es bringt einem Claras Situation näher und so wurde es immer mehr ein Page-turner für mich.
Aus meiner Sicht empfehlenswert. Der Schreibstil schafft eine zum Greifen nahe Atmosphäre, die einen die Amalfiküste der 60er fühlen lässt und kann mit seinen Protagonisten überzeugen.
Schon länger habe ich nicht mehr so intensiv die Geschichte gefühlt und schon länger hat ein Buch nicht mehr so für Nachhall gesorgt. Wie ein tragisches Echo eben.
Jedenfalls ist für mich zu wenig Thrill vorhanden. Was aber wahnsinnig viel vorhanden ist, ist das Talent der Autorin meine Emotionen zu wecken. Durch ihren einnehmenden Schreibstil fühlt man die heißen Sonnenstrahlen auf der Haut, den betörenden Duft der Glyzinien zur Mittagszeit, man fühlt jeden einzelnen Regentropfen und jedes Sandkorn an den Füßen und genauso intensiv fühle ich Clara mit all ihren Empfindungen.
Clara, blutjung und ohne Familie, hat ein schwieriges Jahr hinter sich und jemand bezichtigt ihren Ehemann zu lügen und das in ihren Flitterwochen. Nach und nach löst sich für Clara der Schleier der Unwissenheit und als Leser wird einem bewusst, wie manche Entscheidungen ein Echo der Tragik auslösen können und eben nichts vorhersehbar ist.
Mir gefallen die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es bringt einem Claras Situation näher und so wurde es immer mehr ein Page-turner für mich.
Aus meiner Sicht empfehlenswert. Der Schreibstil schafft eine zum Greifen nahe Atmosphäre, die einen die Amalfiküste der 60er fühlen lässt und kann mit seinen Protagonisten überzeugen.
Schon länger habe ich nicht mehr so intensiv die Geschichte gefühlt und schon länger hat ein Buch nicht mehr so für Nachhall gesorgt. Wie ein tragisches Echo eben.