Traumkulisse mit dunklen Geheimnissen – leider mit enttäuschendem Finale

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schlafmurmel Avatar

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Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Auf den ersten Blick wirkt es eher wie ein Roman als ein Thriller – mit dem Meer, der Brücke und dem gelben Flitzer. Doch der Riss im Titel und der geheimnisvolle Klappentext machen neugierig und lassen vermuten, dass sich hinter der idyllischen Fassade weit mehr verbirgt.
Die Geschichte beginnt ruhig und entwickelt sich zunächst langsam. Im Mittelpunkt steht die zweijährige Ehefrau Clara, die nach einer längeren Krankheit gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Spencer die Flitterwochen an der traumhaften Amalfiküste verbringt. Eigentlich sollte sie glücklich sein – doch schnell kommen Zweifel auf. Spencer verhält sich merkwürdig, wirkt verschlossen und scheint ihr wichtige Dinge zu verheimlichen. Als Clara schließlich die anonyme Botschaft „Er lügt“ erhält, wächst ihr Misstrauen immer mehr.
Auch das andere Ehepaar im Hotel, Vivian und Fred, trägt zur geheimnisvollen Atmosphäre bei. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, fast so, als wäre alles sorgfältig geplant. Warum war die Hochzeit mit Clara so überstürzt? Was verschweigt Spencer? Und wer spielt hier tatsächlich ein falsches Spiel? Mit jeder Seite entstehen neue Fragen, während hinter der perfekten Fassade immer mehr dunkle Geheimnisse zum Vorschein kommen.
Die Geschichte konnte mich mit ihrer unterschwelligen Spannung und den vielen offenen Fragen lange bei der Stange halten. Ich wollte unbedingt wissen, was wirklich hinter allem steckt. Umso enttäuschter war ich allerdings vom Ende, das meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte und für mich zu wenig Wirkung hatte.