Wenig Spannung

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verajuengling Avatar

Von

Er lügt
Rebecca Taylor McKay
Thriller, 405 Seiten

Positano an der Amalfiküste im Sommer1961l: Clara reist mit ihrem Ehemann Spencer Carmichael an, um ihre Flitterwochen in einem exquisiten Hotel zu verbringen. Viel Sonnenschein, tolle Aussichten und das Meer bieten Clara die Möglichkeit , sich nach einer schwierigen Zeit zu erholen. Doch Spencer erscheint seiner Frau immer rätselhafter. Er spricht italienisch, kennt Menschen dort und wirkt angespannt. Verschweigt er wirklich etwas oder kennt sie ihn einfach zu wenig? Außerdem wird am ersten Tag ein Zettel unter der Tür durchgeschoben mit dem Text „Er lügt“. Gleich zu Beginn der Reise treffen die beiden ein anderes englischsprachiges Paar , Vivien und Fred, ebenso wohlhabend und lebenslustig. Clara mag die beiden und kommt vor allem mit Fred sehr gut aus, aber Spencer scheint irgendwie eine Abneigung gegen beide zu hegen. Verbergen vielleicht auch die beiden etwas?

Die Geschichte hat zu Beginn ein paar rätselhafte Momente, aber dann plätschert sie ohne jegliche Ereignisse vor sich hin. Es fiel mir schwer, mich in die handelnden Personen hinein zu versetzen, u.a. weil die Story in einer Zeit von vor über 60 Jahren spielt. Dadurch kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein. Auch die Spannungsmomente haben mir gefehlt. Erst auf den letzten ca. 100 Seiten hat sich in meinen Augen eine Spannung aufgebaut. Das Ende war für mich nicht wirklich sehr überraschend, war jedoch spannend gestaltet.
Fazit: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Die Geschichte hat mich jedoch leider nicht abgeholt. Für mich war das Buch kein wirklicher Thriller.