Zurück auf Anfang
Dieses Buch hat mit seinem Titel eine hohe Erwartungshaltung erzeugt. Ist er doch eine Ansage, da man sich sofort fragt, welches Geheimnis der Protagonist verbirgt. Aber der eine oder andere wird auch das Buch „Weil sie lügt“ kennen. Und obwohl beide Titel sehr ähnlich sind, ist er bei Caroline Seibt so viel besser und spannender gewählt, da er im Kopf hängenbleibt und zusätzliche Spannung in die Geschichte bringt. Hier hingegen nimmt er viel vorweg und leider muss ich sagen, dass er mehr verspricht, als das Buch letzten Endes halten kann.
Auch der frühe Satz „wir können noch einmal von vorne anfangen, als normales, glückliches Paar“ hinterließ Fragezeichen. Und tatsächlich wirkten Clara und Spencer von Anfang an auf mich angespannt und nicht wirklich harmonisch. Als würden sie die Flitterwochen unternehmen, weil es sich so gehört. Besonders Claras Verhalten hatte auf mich den Eindruck, als würde sie sich ständig bemühen, die gute Stimmung aufrechtzuerhalten, Streit zu vermeiden und ihrem Mann nicht zu widersprechen. Von einem frisch verliebten Ehepaar war für mich dagegen wenig zu spüren.
Zusätzlich wirkte Clara mit ihrem Verhalten überspannt, leicht nervig und wie ein verschrecktes Huhn. So bemüht die Autorin ist, dafür eine nachvollziehbare Erklärung zu liefern, hatte ich dennoch eher das Gefühl, ein Ehedrama als einen spannungsgeladenen Thriller zu lesen.
Anstatt die Spannung konsequent aufzubauen, plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin. Hotelaufenthalt, Restaurantbesuche, Spaziergänge und kurze Ausflüge nehmen viel Raum ein, wodurch die Geschichte zeitweise eher gemächlich wirkt. Zusätzlich kreisen Claras Gedanken immer wieder darum, dass diese Flitterwochen ein Erfolg werden müssen. Diese Wiederholungen in leicht abgewandelter Form wirkten mit der Zeit zutiefst bemüht, um hier ein großes Geheimnis in der Vergangenheit zu kreieren. Anstatt die Spannung zu verstärken, wirkte es vielmehr ermüdend.
Die im Mittelpunkt stehende Lüge würde ich aus heutiger Sicht als weit weniger dramatisch bezeichnen als sie hier dargestellt wird. Möglicherweise spielt dabei eine Rolle, dass man die Geschichte im Kontext ihrer Zeit betrachten muss, um die Tragweite besser nachvollziehen zu können.
Fazit: Ein leichtes, schnell zu lesendes Buch für zwischendurch. Als Urlaubskrimi durchaus unterhaltsam, auch wenn die Spannung hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Auch der frühe Satz „wir können noch einmal von vorne anfangen, als normales, glückliches Paar“ hinterließ Fragezeichen. Und tatsächlich wirkten Clara und Spencer von Anfang an auf mich angespannt und nicht wirklich harmonisch. Als würden sie die Flitterwochen unternehmen, weil es sich so gehört. Besonders Claras Verhalten hatte auf mich den Eindruck, als würde sie sich ständig bemühen, die gute Stimmung aufrechtzuerhalten, Streit zu vermeiden und ihrem Mann nicht zu widersprechen. Von einem frisch verliebten Ehepaar war für mich dagegen wenig zu spüren.
Zusätzlich wirkte Clara mit ihrem Verhalten überspannt, leicht nervig und wie ein verschrecktes Huhn. So bemüht die Autorin ist, dafür eine nachvollziehbare Erklärung zu liefern, hatte ich dennoch eher das Gefühl, ein Ehedrama als einen spannungsgeladenen Thriller zu lesen.
Anstatt die Spannung konsequent aufzubauen, plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin. Hotelaufenthalt, Restaurantbesuche, Spaziergänge und kurze Ausflüge nehmen viel Raum ein, wodurch die Geschichte zeitweise eher gemächlich wirkt. Zusätzlich kreisen Claras Gedanken immer wieder darum, dass diese Flitterwochen ein Erfolg werden müssen. Diese Wiederholungen in leicht abgewandelter Form wirkten mit der Zeit zutiefst bemüht, um hier ein großes Geheimnis in der Vergangenheit zu kreieren. Anstatt die Spannung zu verstärken, wirkte es vielmehr ermüdend.
Die im Mittelpunkt stehende Lüge würde ich aus heutiger Sicht als weit weniger dramatisch bezeichnen als sie hier dargestellt wird. Möglicherweise spielt dabei eine Rolle, dass man die Geschichte im Kontext ihrer Zeit betrachten muss, um die Tragweite besser nachvollziehen zu können.
Fazit: Ein leichtes, schnell zu lesendes Buch für zwischendurch. Als Urlaubskrimi durchaus unterhaltsam, auch wenn die Spannung hinter meinen Erwartungen zurückblieb.