Zwischen Nervenkitzel und (bösen) Überraschungen
Das Buch hat mich vor allem wegen des wunderschönen Covers und des interessanten Klappentextes neugierig gemacht. Die Kombination aus der traumhaften Amalfiküste, Flitterwochen und dunklen Geheimnissen klang für mich nach einem spannenden Thriller, den ich unbedingt lesen wollte.
Zum Inhalt: Clara verbringt gemeinsam mit ihrem Mann die Flitterwochen in Italien. Eigentlich soll die Reise ihrer Ehe guttun und die beiden wieder näher zusammenbringen. Doch schon bald wird klar, dass hinter der perfekten Fassade nicht alles so harmonisch ist, wie es zunächst scheint...
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Die Beschreibungen der Amalfiküste haben sofort Urlaubsgefühle geweckt, und ich konnte mir die Schauplätze sehr gut vorstellen. Gleichzeitig lag von Anfang an eine unterschwellige Spannung in der Luft, die mich neugierig gemacht hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Genau das hat meine Erwartungen natürlich steigen lassen. Ich habe mit zahlreichen Geheimnissen, überraschenden Wendungen und vielen Enthüllungen gerechnet. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht vollständig erfüllen. Vor allem im Mittelteil hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt. Es gab zwar einige interessante Momente, insgesamt hätte ich mir aber noch intensivere Spannung und Dynamik gewünscht.
Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte wieder richtig Fahrt auf. Die Auflösung konnte mich überraschen, auch wenn ich einzelne Aspekte bereits geahnt hatte. Die letzten Kapitel haben mir deshalb auch am besten gefallen, weil dort endlich all die Fragen beantwortet wurden, die mich während des Lesens beschäftigt haben.
Der Schreibstil ist toll. Die Autorin schafft es, die Gefühle und Gedanken der Figuren nachvollziehbar darzustellen. Mit Clara als Hauptfigur bin ich allerdings nicht so recht warm geworden. Ihre Unsicherheit und ihre Zweifel standen oft im Mittelpunkt, was sich für mich an manchen Stellen etwas zu häufig wiederholt hat. Dennoch fand ich es interessant, ihre Entwicklung bis zum Ende zu verfolgen.
Fazit: Insgesamt hatte „Er lügt“ für mich unglaublich viel Potenzial. Der spannende Einstieg, die traumhafte Kulisse und das überraschende Finale konnten mich überzeugen. Gleichzeitig hätte ich mir im Mittelteil mehr Tempo und Spannung gewünscht. Wer atmosphärische Thriller mit einer geheimnisvollen Grundstimmung mag, sollte dem Buch aber auf jeden Fall eine Chance geben.
Zum Inhalt: Clara verbringt gemeinsam mit ihrem Mann die Flitterwochen in Italien. Eigentlich soll die Reise ihrer Ehe guttun und die beiden wieder näher zusammenbringen. Doch schon bald wird klar, dass hinter der perfekten Fassade nicht alles so harmonisch ist, wie es zunächst scheint...
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Die Beschreibungen der Amalfiküste haben sofort Urlaubsgefühle geweckt, und ich konnte mir die Schauplätze sehr gut vorstellen. Gleichzeitig lag von Anfang an eine unterschwellige Spannung in der Luft, die mich neugierig gemacht hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Genau das hat meine Erwartungen natürlich steigen lassen. Ich habe mit zahlreichen Geheimnissen, überraschenden Wendungen und vielen Enthüllungen gerechnet. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht vollständig erfüllen. Vor allem im Mittelteil hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt. Es gab zwar einige interessante Momente, insgesamt hätte ich mir aber noch intensivere Spannung und Dynamik gewünscht.
Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte wieder richtig Fahrt auf. Die Auflösung konnte mich überraschen, auch wenn ich einzelne Aspekte bereits geahnt hatte. Die letzten Kapitel haben mir deshalb auch am besten gefallen, weil dort endlich all die Fragen beantwortet wurden, die mich während des Lesens beschäftigt haben.
Der Schreibstil ist toll. Die Autorin schafft es, die Gefühle und Gedanken der Figuren nachvollziehbar darzustellen. Mit Clara als Hauptfigur bin ich allerdings nicht so recht warm geworden. Ihre Unsicherheit und ihre Zweifel standen oft im Mittelpunkt, was sich für mich an manchen Stellen etwas zu häufig wiederholt hat. Dennoch fand ich es interessant, ihre Entwicklung bis zum Ende zu verfolgen.
Fazit: Insgesamt hatte „Er lügt“ für mich unglaublich viel Potenzial. Der spannende Einstieg, die traumhafte Kulisse und das überraschende Finale konnten mich überzeugen. Gleichzeitig hätte ich mir im Mittelteil mehr Tempo und Spannung gewünscht. Wer atmosphärische Thriller mit einer geheimnisvollen Grundstimmung mag, sollte dem Buch aber auf jeden Fall eine Chance geben.