Absturz ins Unbekannte – und ich war mittendrin

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besueandamy Avatar

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Hinweis: Diesen Leseeindruck schreibt der „Lütte“, weil das Buch offiziell ab 10 ist – also aus der Zielgruppe heraus.

Ich fand Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse richtig spannend, weil es gleich mit etwas Krassem anfängt: Man wacht auf und erfährt, dass man 92 Jahre geschlafen hat. Das hat mich sofort gepackt. Levi erzählt alles aus seiner Sicht, und ich konnte gut mitdenken, weil er sich genau die Fragen stellt, die ich auch hätte: Bin ich noch ich? Wie alt bin ich jetzt eigentlich? Und was passiert, wenn etwas schiefgeht?

Besonders gut fand ich, dass Erwachsene nicht alles im Griff haben. Sie wissen auch nicht immer, was passiert, und das macht die Geschichte realistischer und spannender. Die Landung auf Erde 13 ist richtig nervenaufreibend – ich musste echt weiterlesen, weil ich wissen wollte, ob sie es schaffen. Die Angst fühlt sich echt an, aber nicht zu gruselig.

Manchmal sind die Erklärungen ziemlich genau und ein bisschen kompliziert, da musste ich kurz nachdenken. Aber eigentlich passt das gut, weil das Buch zeigt, dass man Kindern ruhig was zutrauen kann.

Insgesamt ist das Buch aufregend, ernst und fühlt sich erwachsen an, ohne langweilig zu sein. Ich würde es allen empfehlen, die Science-Fiction mögen und Geschichten, bei denen man sich fragt: Was wäre, wenn ich das wäre?