Bildgewaltig und spannend
Planeten gibt es viele, unsere Wirtschaft nur einmal. So das Motto auf einigen Parteitagen und Treffen von Regierungschef*innen. So ganz Unrecht haben die Spötter nicht, es gibt viele Planeten im Universum, unendlich viele. Einige davon sind sogar bewohnbar. Warum nicht also an diese Planeten denken, wenn es mal wieder um Maßnahmen zum Klimaschutz geht?
Das haben sich auch die Menschen, die die Erde in diesem Buch bewohnen, gedacht und ausgewählte Menschen auf Expeditionen zu einem Planeten in weiter Entfernung geschickt. Das Ziel, Erde 13, Titel des ersten Bandes der Reihe, Aufbruch ins Ungewisse. Das klingt jetzt nicht sonderlich kreativ, aber eben passend. Geschrieben wurde das Science-Fiction-Kinderbuch von Andreas Lange für Kinder ab 10 Jahren. Alina Brost konnte als Illustratorin für die grafische Umsetzung gewonnen werden. Erschienen ist das Buch Anfang Februar beim Ueberreuther Verlag.
Zu Beginn des Buches lernen wir Levi kennen. Die wird nach 92 Jahren beim Landeanflug auf Erde 13 aus dem Tiefschlaf geweckt und muss sich dann fast direkt in eine Rettungskapsel begeben. Der Hitzeschild des Schiffs hat ein Problem und da ist die Rettungskapsel die sicherere Alternative. Mit an Bord der kleinen Kapsel sind Levis Mutter, Gwendolin, die Tochter des Kapitäns, und Jasper, ein etwas wortkarger Forscher. Wie es sich für den Auftakt einer Buchreihe gehört, klappt nicht alles bei der Notlandung und die vier landen fernab anderer Rettungskapseln irgendwo im nirgendwo des bisher unerforschten Planeten voller Wunder und Rätsel mit purpurnen Seen, fremden Wesen und wundersamen Tieren. Es wird also farbenfroh.
Apropos farbenfroh und bildlich überhaupt. Alina Brost kann das, was der Autor da in Worten beschreibt perfekt in Bilder umsetzen und dadurch das Kopfkino deutlich bildgewaltiger werden lassen. Dazu kommen mutige Held*innen, nämlich die beiden elfjährigen Kinder, die über sich hinauswachsen müssen und Themen wie Mut, Freundschaft, Neugier und Entdeckergeist verknüpfen müssen. Das führt insgesamt zu einem wirklich überzeugenden Auftakt der Reihe und auch Spannung gibt es deshalb nicht zu wenig. Das Ende ist dann offen genug für einige weitere Bände mit noch mehr unentdeckter Erde 13, weiteren bunten Pflanzen und Lebewesen und ungelösten Geheimnissen.
Fazit: Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse ist der gelungene Auftakt der Science-Fiction-Kinderbruchreihe von Andreas Lange. Spannend, farbenfroh und passend illustriert von Alina Brost kann das erste Buch komplett überzeugen. Auch für Folgebände sind noch genug Geheimnisse ungeklärt und genug Planetenoberfläche unerforscht.
Das haben sich auch die Menschen, die die Erde in diesem Buch bewohnen, gedacht und ausgewählte Menschen auf Expeditionen zu einem Planeten in weiter Entfernung geschickt. Das Ziel, Erde 13, Titel des ersten Bandes der Reihe, Aufbruch ins Ungewisse. Das klingt jetzt nicht sonderlich kreativ, aber eben passend. Geschrieben wurde das Science-Fiction-Kinderbuch von Andreas Lange für Kinder ab 10 Jahren. Alina Brost konnte als Illustratorin für die grafische Umsetzung gewonnen werden. Erschienen ist das Buch Anfang Februar beim Ueberreuther Verlag.
Zu Beginn des Buches lernen wir Levi kennen. Die wird nach 92 Jahren beim Landeanflug auf Erde 13 aus dem Tiefschlaf geweckt und muss sich dann fast direkt in eine Rettungskapsel begeben. Der Hitzeschild des Schiffs hat ein Problem und da ist die Rettungskapsel die sicherere Alternative. Mit an Bord der kleinen Kapsel sind Levis Mutter, Gwendolin, die Tochter des Kapitäns, und Jasper, ein etwas wortkarger Forscher. Wie es sich für den Auftakt einer Buchreihe gehört, klappt nicht alles bei der Notlandung und die vier landen fernab anderer Rettungskapseln irgendwo im nirgendwo des bisher unerforschten Planeten voller Wunder und Rätsel mit purpurnen Seen, fremden Wesen und wundersamen Tieren. Es wird also farbenfroh.
Apropos farbenfroh und bildlich überhaupt. Alina Brost kann das, was der Autor da in Worten beschreibt perfekt in Bilder umsetzen und dadurch das Kopfkino deutlich bildgewaltiger werden lassen. Dazu kommen mutige Held*innen, nämlich die beiden elfjährigen Kinder, die über sich hinauswachsen müssen und Themen wie Mut, Freundschaft, Neugier und Entdeckergeist verknüpfen müssen. Das führt insgesamt zu einem wirklich überzeugenden Auftakt der Reihe und auch Spannung gibt es deshalb nicht zu wenig. Das Ende ist dann offen genug für einige weitere Bände mit noch mehr unentdeckter Erde 13, weiteren bunten Pflanzen und Lebewesen und ungelösten Geheimnissen.
Fazit: Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse ist der gelungene Auftakt der Science-Fiction-Kinderbruchreihe von Andreas Lange. Spannend, farbenfroh und passend illustriert von Alina Brost kann das erste Buch komplett überzeugen. Auch für Folgebände sind noch genug Geheimnisse ungeklärt und genug Planetenoberfläche unerforscht.