Spannende Erkundung einer neuen Erde

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iridia Avatar

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Ich muss sagen: Der Titel des Buches hat mich zunächst gar nicht so angesprochen und ich wäre fast am Buch "vorbeigegangen", da ich zuerst nur den Titel gesehen habe. Aber das Cover hat mich dann sofort begeistert. Es ist wirklich wunder-wunderschön gestaltet und steckt voller liebevoller Details, die man später auch im Buch wiederentdeckt. Besonders das kleine „Känguru“ am Raumschiff fand ich einfach entzückend.

In *Erde 13* greift Andreas Langer ein spannendes Thema auf: Eine Expedition zu einem unerforschten Planeten, weil die Erde überbevölkert ist und nicht mehr genügend Platz für alle Menschen bietet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Kinder Levi und Gwendolin. Sehr gelungen finde ich dabei, dass die beiden das Abenteuer zwar miterleben, aber nicht völlig auf sich allein gestellt sind – sie werden durchaus von Erwachsenen begleitet.

Levi und Gwendolin sind für mich sehr angenehme Protagonisten. Sie sind klug, einfühlsam und zeigen immer wieder echte Lösungskompetenz. Gleichzeitig bleiben sie aber glaubwürdig Kinder und verhalten sich auch so. Das gefällt mir besonders gut, denn mich stört es oft in Büchern, wenn Kinder plötzlich wie kleine Erwachsene handeln.

Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm. Der neue Planet wird lebendig und detailreich beschrieben – vom violetten Wasser bis zur besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Auch die Illustrationen, die immer wieder in den Kapiteln auftauchen, sind wirklich süß. Besonders das Bild mit dem Kängurukoala ist einfach niedlich.

Meine 11-jährige Tochter hat das Buch an einem einzigen Nachmittag verschlungen – und war danach ziemlich enttäuscht, dass der nächste Teil noch nicht erschienen ist. Sie möchte das Abenteuer von Levi und Gwendolin auf jeden Fall weiterverfolgen.