Wie lange noch?
Die alte Erde ist am Sterben und völlig überbevölkert. Doch es gibt mögliche neue, unerforschte Welten, die vielleicht bevölkert werden können, so auch Erde 13. Doch nur 62 Menschen können auf diesen Weltraumflug im Kälteschlaf mit, der 92 Jahre dauert. Die Auserwählten sind hochrangige Wissenschaftler aus vielen Bereichen und Leute, die reich genug waren, um bei einer Lotterie, die den Flug finanziert, dafür viele Lose zu kaufen, um mitfliegen zu können.
Levi durfte mit seiner Mutter, die Biologin ist, mit und Gwendolin bei ihrem Vater, dem Kommandanten. Beim Anflug auf den Planeten läuft vieles schief und so landen die beiden 11jährigen in derselben Rettungskapsel.
Was sie nach der Landung alles erleben und meistern müssen, erzählt der Autor sehr spannend, ohne grausam oder brutal zu werden. Die ernsten Untertöne, die er einbaut, wie die persönlichen Verluste von Menschen, die zurückblieben, dass Reichtum Überleben sichert, Umweltzerstörung, menschliche Beziehungen, u. v. m., erden die Geschichte und lassen sie nicht ins „Bonbonfarbene“ abgleiten.
Einen besonderen Reiz machen die Farben (z. B. purpurnes Wasser) und neuartigen Tiere dennoch aus, die der Erzähler sehr interessant erfunden hat. Der Vorstellung helfen dabei die Schwarz-Weiß-Bilder der Illustratorin, die bunt bestimmt noch eindrücklicher gewesen wären, wie man auf dem schönen Cover und in den Klappen bei den farbigen Darstellungen der Tiere sehen kann.
Die Kapitelnummern und -überschriften sind stets in schwarz-weiß von demselben Weltallbild umgeben, die Seitenzahlen von einem stilisierten Planeten mit seiner Umlaufbahn.
So ist dieses Buch in Text und Bild ein wahrer Hingucker, das nicht nur eine sehr spannende Sciencefiction-Geschichte erzählt, sondern zum Nachdenken über unsere Zukunft und auch Zwischenmenschliches anregt.
Levi durfte mit seiner Mutter, die Biologin ist, mit und Gwendolin bei ihrem Vater, dem Kommandanten. Beim Anflug auf den Planeten läuft vieles schief und so landen die beiden 11jährigen in derselben Rettungskapsel.
Was sie nach der Landung alles erleben und meistern müssen, erzählt der Autor sehr spannend, ohne grausam oder brutal zu werden. Die ernsten Untertöne, die er einbaut, wie die persönlichen Verluste von Menschen, die zurückblieben, dass Reichtum Überleben sichert, Umweltzerstörung, menschliche Beziehungen, u. v. m., erden die Geschichte und lassen sie nicht ins „Bonbonfarbene“ abgleiten.
Einen besonderen Reiz machen die Farben (z. B. purpurnes Wasser) und neuartigen Tiere dennoch aus, die der Erzähler sehr interessant erfunden hat. Der Vorstellung helfen dabei die Schwarz-Weiß-Bilder der Illustratorin, die bunt bestimmt noch eindrücklicher gewesen wären, wie man auf dem schönen Cover und in den Klappen bei den farbigen Darstellungen der Tiere sehen kann.
Die Kapitelnummern und -überschriften sind stets in schwarz-weiß von demselben Weltallbild umgeben, die Seitenzahlen von einem stilisierten Planeten mit seiner Umlaufbahn.
So ist dieses Buch in Text und Bild ein wahrer Hingucker, das nicht nur eine sehr spannende Sciencefiction-Geschichte erzählt, sondern zum Nachdenken über unsere Zukunft und auch Zwischenmenschliches anregt.