Starker Anfang
Ich lese wirklich viel und gerne, aber dieses Buch hat mich schon nach den ersten Seiten der Leseprobe sehr nachdenklich gestimmt. Dita Zipfel schreibt auf eine Art, die einen sofort mitten in die Szene hineinzieht, auch wenn die Stimmung eher angespannt ist.
In der Geschichte geht es um zwei Paare, die zusammen in ein supermodernes, fast schon zu sauberes Ferienhaus an die Côte d’Azur ziehen. Man merkt sofort, dass es ein extremes Gefälle gibt: Felix und Eva haben das Geld und den Erfolg, während Linn und Matze sich eher fehl am Platz fühlen. Besonders Linn hat mich berührt. Sie macht gerade eine Fruchtbarkeitsbehandlung durch und man spürt richtig ihren körperlichen und seelischen Schmerz. Sie fühlt sich in diesem sterilen Luxushaus überhaupt nicht wohl und hat das Gefühl, dass sie dort gar nicht reinpasst.
Der Schreibstil ist eigentlich recht klar, aber er schafft es, diese ganz feinen Risse zwischen den Personen darzustellen. Zum Beispiel die Sache mit dem leeren Pool oder der fehlenden Halterung für die Babywiege – das sind so Kleinigkeiten, die zeigen, wie schnell die Urlaubsstimmung kippen kann.
Es ist kein "Wohlfühlbuch", sondern eher etwas, das einen ein bisschen am Kragen packt und schüttelt. Ich bin sehr gespannt, ob Linn ihren Frieden findet und wie sich die Dynamik zwischen den vier Freunden noch entwickelt. Ein wirklich starker Anfang!
In der Geschichte geht es um zwei Paare, die zusammen in ein supermodernes, fast schon zu sauberes Ferienhaus an die Côte d’Azur ziehen. Man merkt sofort, dass es ein extremes Gefälle gibt: Felix und Eva haben das Geld und den Erfolg, während Linn und Matze sich eher fehl am Platz fühlen. Besonders Linn hat mich berührt. Sie macht gerade eine Fruchtbarkeitsbehandlung durch und man spürt richtig ihren körperlichen und seelischen Schmerz. Sie fühlt sich in diesem sterilen Luxushaus überhaupt nicht wohl und hat das Gefühl, dass sie dort gar nicht reinpasst.
Der Schreibstil ist eigentlich recht klar, aber er schafft es, diese ganz feinen Risse zwischen den Personen darzustellen. Zum Beispiel die Sache mit dem leeren Pool oder der fehlenden Halterung für die Babywiege – das sind so Kleinigkeiten, die zeigen, wie schnell die Urlaubsstimmung kippen kann.
Es ist kein "Wohlfühlbuch", sondern eher etwas, das einen ein bisschen am Kragen packt und schüttelt. Ich bin sehr gespannt, ob Linn ihren Frieden findet und wie sich die Dynamik zwischen den vier Freunden noch entwickelt. Ein wirklich starker Anfang!