Ein lesenswertes Debüt
In „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ begleiten wir zwei Paare in einem Urlaub. Was soll schon schief gehen? Naja, es geht ordentlich ab. Wir lesen aus verschiedenen Perspektiven wie dieser Urlaub in Frankreich abläuft. Eva und Linn sind dabei die tragenden Rollen, generell interessierten mich die Kapitel der Frauen um einiges mehr als die der Männer. Felix und Matze haben mein Lesevergnügen ein bisschen geschwächt. Einfach weil sie mein Interesse kaum wecken konnten. Der Roman bewegt sich irgendwo zwischen Neid und Bewunderung. Das haben wollen, was andere haben. Geld. Kinder. Zeit. Auf den Schreibstil musste ich mich erstmal einstellen. Der war ganz besonders und hat die Handlung richtig gut unterstrichen. Die Geschichte war messy! Vor allem gegen Ende! Mutterschaft war ein großes Thema. Realistisch. Fehlerhaft. Unvollkommen. Aber mit ganz viel Liebe. Ein sehr interessantes Debüt.