Ein Nashorn am Strand
Es ist hell und draußen dreht sich die Welt, Roman von Dita Zipfel, 219 Seiten, Insel-Verlag.
Starker Anfang driftet ins Skurrile ab.
Zwei Paare machen gemeinsam Urlaub in einem noblen Ferienhaus in Südfrankreich. Felix und Eva mit ihren beiden Kindern und Linn und Matze, die ungewollt kinderlos sind. Während Felix viel Geld besitzt und dies auf protzige Art und Weise zur Schau stellt, sind Matze und Linn großzügigerweise für ein paar Tage eingeladen worden. Matze macht die gönnerhafte Art von Felix wenig aus, er ist es schon seit Schulzeiten gewöhnt in seinem Schatten zu stehen. Doch Linn hat ihre Probleme damit, Auch Eva die mit Kindersegen geradezu überschüttet wird, kann Linn nur neidisch begegnen, denn sie befindet sich in einer wenig erfolgreichen Kinderwunschbehandlung. Dennoch nähern sich die beiden Frauen immer mehr an, bis der Urlaub zu einem Desaster zu werden beginnt.
Die einzelnen Kapitel sind in idealer Leselänge, einige davon sind mit Wochentagen betitelt. Der Schreibstil war schwierig zu lesen. Kurze abgehackte Sätze, umgangssprachliche Ausdrücke, und die Art wie Felix mit Linn spricht: „Hey Alter, …“ haben mich völlig irritiert, Phrasen in Englisch und Französisch sind nicht übersetzt. In einem Chat, tauchen viele med. Fachbegriffe und Abkürzungen auf, die nicht näher erklärt werden. Die Handlung wird jeweils aus der Sicht der beiden Frauen erzählt. Der Perspektivenwechsel war sehr abrupt und hat mich immer wieder irritiert.
Am Anfang hat mich die Story amüsiert bzw. fand ich sie unterhaltsam. Sehr spannend fand ich die Beziehung zwischen den beiden Frauen, die sich gegenseitig bewunderten und keine der beiden dies ahnt. Ganz viele Emotionen, die Gefühle einer Mutter bzw. einer Frau die Probleme hat Mutter zu werden, haben mich tief berührt. Mir hat gefallen, dass sich die beiden immer mehr angenähert haben, von einer Freundschaft jedoch noch weit entfernt, deshalb kann ich das Angebot, welches Eva macht in keiner Weise nachvollziehen. Linn ist eine schwierige Person, sie handelt immer wieder auf eine seltsame nicht nachvollziehbare Art, schießt in ihren Handlungen und Reaktionen über das Ziel hinaus. Die unangenehmste Figur jedoch war Felix, dieser dekadente Selfmademan, der gern den „Big Spender“ gibt, sein Leitmotiv: „Geht nicht – gibt’s nicht, hat mich genervt, besonders wenn er mit Geldbündeln wedelt. Ein reicher Angeber der mit seinem Lebensstil die Welt in den Abgrund stürzt, ob seines riesigen CO2 -Abdrucks, den er hinterlässt und versucht sein Gewissen mit Greenwashing zu beruhigen. Matze war meine Lieblingsfigur, ruhig und besonnen, zu Linn und ganz oft auch zu Felix. Die Figuren sind extrem charakterisiert, direkt schon überzeichnet.
Ab dem Punkt als das Nashorn auftritt, driftet die Geschichte ins Unglaubliche ab, das offene Ende und weder die Handlung noch die Sprache konnten mich zufriedenstellen. Von mir leider nur 2 Sterne.
Starker Anfang driftet ins Skurrile ab.
Zwei Paare machen gemeinsam Urlaub in einem noblen Ferienhaus in Südfrankreich. Felix und Eva mit ihren beiden Kindern und Linn und Matze, die ungewollt kinderlos sind. Während Felix viel Geld besitzt und dies auf protzige Art und Weise zur Schau stellt, sind Matze und Linn großzügigerweise für ein paar Tage eingeladen worden. Matze macht die gönnerhafte Art von Felix wenig aus, er ist es schon seit Schulzeiten gewöhnt in seinem Schatten zu stehen. Doch Linn hat ihre Probleme damit, Auch Eva die mit Kindersegen geradezu überschüttet wird, kann Linn nur neidisch begegnen, denn sie befindet sich in einer wenig erfolgreichen Kinderwunschbehandlung. Dennoch nähern sich die beiden Frauen immer mehr an, bis der Urlaub zu einem Desaster zu werden beginnt.
Die einzelnen Kapitel sind in idealer Leselänge, einige davon sind mit Wochentagen betitelt. Der Schreibstil war schwierig zu lesen. Kurze abgehackte Sätze, umgangssprachliche Ausdrücke, und die Art wie Felix mit Linn spricht: „Hey Alter, …“ haben mich völlig irritiert, Phrasen in Englisch und Französisch sind nicht übersetzt. In einem Chat, tauchen viele med. Fachbegriffe und Abkürzungen auf, die nicht näher erklärt werden. Die Handlung wird jeweils aus der Sicht der beiden Frauen erzählt. Der Perspektivenwechsel war sehr abrupt und hat mich immer wieder irritiert.
Am Anfang hat mich die Story amüsiert bzw. fand ich sie unterhaltsam. Sehr spannend fand ich die Beziehung zwischen den beiden Frauen, die sich gegenseitig bewunderten und keine der beiden dies ahnt. Ganz viele Emotionen, die Gefühle einer Mutter bzw. einer Frau die Probleme hat Mutter zu werden, haben mich tief berührt. Mir hat gefallen, dass sich die beiden immer mehr angenähert haben, von einer Freundschaft jedoch noch weit entfernt, deshalb kann ich das Angebot, welches Eva macht in keiner Weise nachvollziehen. Linn ist eine schwierige Person, sie handelt immer wieder auf eine seltsame nicht nachvollziehbare Art, schießt in ihren Handlungen und Reaktionen über das Ziel hinaus. Die unangenehmste Figur jedoch war Felix, dieser dekadente Selfmademan, der gern den „Big Spender“ gibt, sein Leitmotiv: „Geht nicht – gibt’s nicht, hat mich genervt, besonders wenn er mit Geldbündeln wedelt. Ein reicher Angeber der mit seinem Lebensstil die Welt in den Abgrund stürzt, ob seines riesigen CO2 -Abdrucks, den er hinterlässt und versucht sein Gewissen mit Greenwashing zu beruhigen. Matze war meine Lieblingsfigur, ruhig und besonnen, zu Linn und ganz oft auch zu Felix. Die Figuren sind extrem charakterisiert, direkt schon überzeichnet.
Ab dem Punkt als das Nashorn auftritt, driftet die Geschichte ins Unglaubliche ab, das offene Ende und weder die Handlung noch die Sprache konnten mich zufriedenstellen. Von mir leider nur 2 Sterne.