Ein Sommer, der alles verändert
Linn und Matze verbringen einen Urlaub in Frankreich mit Matzes bestem Freund Felix, dessen Frau Eva und deren Kindern. Anfangs sind Linn und Eva sich fremd, doch im Laufe der gemeinsam verbrachten Tage fühlen sich die beiden Frauen auf seltsame Weise mehr und mehr voneinander fasziniert. Ein merkwürdiges Bündnis zwischen den beiden entsteht ...
Der Roman besteht aus einzelnen Szenen, die ohne Kapitel aneinandergereiht sind. Diese relativ kurzen Abschnitte lassen sich gut und flüssig lesen. Die Autorin schafft es, diese eigentümliche Atmosphäre, die zwischen den beiden Paaren und den Ehepartnern untereinander herrscht, geschickt einzufangen und sie mit unbeschwerten Urlaubs– und Sommerelementen zu verbinden.
Die Beziehung zwischen Felix und Matze ist dadurch geprägt, dass Felix ein geborener Anführer ist, der alle Menschen für sich einzunehmen weiß, und Matze ihm blindlings folgt. Trotzdem gab es in der Vergangenheit Situationen, in denen Matze die Führung übernehmen musste.
Eva ist eine typische junge Mutter mit einem Kleinkind und einem Baby, müde, erschöpft, sie gibt alles für ihre Kinder. Linn hingegen wartet darauf, dass ihre Kinderwunschbehandlung endlich Früchte trägt und sie schwanger wird. Eva in ihrer Mutterrolle fasziniert sie, gleichzeitig spürt sie eine Distanz zu ihr, vielleicht Neid.
Auffallend ist, dass keine der vier Personen richtig sympathisch ist, jede hat Charakterzüge, die wenig liebenswert erscheinen.
Ab dem Moment, in dem sich die beiden Frauen unerwartet verbünden, herrscht eine Intimität zwischen ihnen, die beim Lesen berührt. Die beiden Frauengestalten wirken um einiges stärker und souveräner als ihre Ehemänner, die dieser neu erwachten Frauenfreundschaft hilflos und verständnislos gegenüberstehen. Dieses Frauenbündnis ist so stark, dass ungeahnte Pläne geschmiedet werden, die die Probleme beider Frauen auf einen Schlag lösen könnten, entgegen jeder Konvention. Ob Eva und Linn ihre in einer Alkohollaune zusammengesponnenen Ideen verwirklichen oder nicht, bleibt offen, sodass sich die Leserin ein eigenes Bild machen kann.
Ein ungewöhnlicher und unkonventioneller Roman über Beziehungen zwischen den Geschlechtern, der nachdenklich macht.
Der Roman besteht aus einzelnen Szenen, die ohne Kapitel aneinandergereiht sind. Diese relativ kurzen Abschnitte lassen sich gut und flüssig lesen. Die Autorin schafft es, diese eigentümliche Atmosphäre, die zwischen den beiden Paaren und den Ehepartnern untereinander herrscht, geschickt einzufangen und sie mit unbeschwerten Urlaubs– und Sommerelementen zu verbinden.
Die Beziehung zwischen Felix und Matze ist dadurch geprägt, dass Felix ein geborener Anführer ist, der alle Menschen für sich einzunehmen weiß, und Matze ihm blindlings folgt. Trotzdem gab es in der Vergangenheit Situationen, in denen Matze die Führung übernehmen musste.
Eva ist eine typische junge Mutter mit einem Kleinkind und einem Baby, müde, erschöpft, sie gibt alles für ihre Kinder. Linn hingegen wartet darauf, dass ihre Kinderwunschbehandlung endlich Früchte trägt und sie schwanger wird. Eva in ihrer Mutterrolle fasziniert sie, gleichzeitig spürt sie eine Distanz zu ihr, vielleicht Neid.
Auffallend ist, dass keine der vier Personen richtig sympathisch ist, jede hat Charakterzüge, die wenig liebenswert erscheinen.
Ab dem Moment, in dem sich die beiden Frauen unerwartet verbünden, herrscht eine Intimität zwischen ihnen, die beim Lesen berührt. Die beiden Frauengestalten wirken um einiges stärker und souveräner als ihre Ehemänner, die dieser neu erwachten Frauenfreundschaft hilflos und verständnislos gegenüberstehen. Dieses Frauenbündnis ist so stark, dass ungeahnte Pläne geschmiedet werden, die die Probleme beider Frauen auf einen Schlag lösen könnten, entgegen jeder Konvention. Ob Eva und Linn ihre in einer Alkohollaune zusammengesponnenen Ideen verwirklichen oder nicht, bleibt offen, sodass sich die Leserin ein eigenes Bild machen kann.
Ein ungewöhnlicher und unkonventioneller Roman über Beziehungen zwischen den Geschlechtern, der nachdenklich macht.