Flieg kleiner Vogel und nimm die gesellschaftlichen Konventionen mit
Dieses Buch ist kein Buch, was sich in eine Schublade pressen lässt und was sich so einfach durchdringen lässt. Es geht um gesellschaftliche Konventionen, Druck auf Frauen, Mutterschaft (ungewollt und gewollt), alte und neue Freundschaften und unausgesprochener Unmut/Wut. Das führt dazu, dass das Buch manchmal etwas überfrachtet ist. Aber dennoch hält sich die Spannung.
Das liegt auch an den Protagonist:innen. Man hat einen Alpha-Mann mit seinem unterwürfigen Jugendfreund. Wobei ersterer immer wieder seine toxische Männlichkeit und seine Richi-Rich-Attitüde auslebt. Hinzu kommen die beiden Partnerinnen. Die eine erst als Urmutter dargestellt und zum Ende des Buches bekommt ihr Verhalten immer mehr Risse, was sie mir immer symphatischer gemacht hat. Und dann die andere - Linn - ist ein sehr komplexer Charakter, wo ich nicht weiß ob ich sie mag oder nicht. Sie erinnert mich an die Figur aus Verenas Kesslers Buch "Gym" - dieses extreme Verhalten in manchen Situationen, wo man sich fragt, ob die Figur an psychischen Störungen leidet oder ihre Aktionen doch richtig sind. Ich bin mir auch bis jetzt nicht sicher, ob Linn wirklich ein Kind will oder nur, weil es halt von ihr erwartet wird. Durch all das wird man aber zum nachdenken angeregt, was ein gutes Buch ja auch ausmachen muss.
Einige Stellen sind aber dennoch schwer zu durchschauen. Also was die Autorin dort für ein Ziel hatte. Daher hat man das Buch nach dem ersten lesen auch nicht komplett durchgestiegen, weshalb man es sicher nochmal lesen müsste oder mit anderen dazu in den Austausch treten. Und warum hat das Baby keinen Namen, obwohl jede:r andere benannt ist???
Mein Fazit daher: Ein lesenswertes Buch über gesellschaftliche Konventionen, was an einigen Stellen aber noch ein wenig mehr Klarheit gebrauchen würde.
Das liegt auch an den Protagonist:innen. Man hat einen Alpha-Mann mit seinem unterwürfigen Jugendfreund. Wobei ersterer immer wieder seine toxische Männlichkeit und seine Richi-Rich-Attitüde auslebt. Hinzu kommen die beiden Partnerinnen. Die eine erst als Urmutter dargestellt und zum Ende des Buches bekommt ihr Verhalten immer mehr Risse, was sie mir immer symphatischer gemacht hat. Und dann die andere - Linn - ist ein sehr komplexer Charakter, wo ich nicht weiß ob ich sie mag oder nicht. Sie erinnert mich an die Figur aus Verenas Kesslers Buch "Gym" - dieses extreme Verhalten in manchen Situationen, wo man sich fragt, ob die Figur an psychischen Störungen leidet oder ihre Aktionen doch richtig sind. Ich bin mir auch bis jetzt nicht sicher, ob Linn wirklich ein Kind will oder nur, weil es halt von ihr erwartet wird. Durch all das wird man aber zum nachdenken angeregt, was ein gutes Buch ja auch ausmachen muss.
Einige Stellen sind aber dennoch schwer zu durchschauen. Also was die Autorin dort für ein Ziel hatte. Daher hat man das Buch nach dem ersten lesen auch nicht komplett durchgestiegen, weshalb man es sicher nochmal lesen müsste oder mit anderen dazu in den Austausch treten. Und warum hat das Baby keinen Namen, obwohl jede:r andere benannt ist???
Mein Fazit daher: Ein lesenswertes Buch über gesellschaftliche Konventionen, was an einigen Stellen aber noch ein wenig mehr Klarheit gebrauchen würde.