Frauenbündnis
Dita Zipfel nimmt uns in ihrem Roman "Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" mit an die Côte d'Azur, wo zwei sehr unterschiedliche Paare ihren Urlaub gemeinsam verbringen. Aber sind sie wirklich so unterschiedlich?
Die Handlung spannt sich über sechs Tage und mit der Zeit zeigt sich das wahre Ich aller beteiligten Personen.
Felix, ein sehr erfolgreicher, kleiner, untersetzter Mann, der scheinbar alles hat im Leben und seine Frau Eva stehen mit ihren beiden Kindern dem anderen Paar, Matze und Linn (ungewollt kinderlos) in der Geschichte gegenüber. Matze und Felix sind Kindheitsfreunde, haben sich aber sehr unterschiedlich entwickelt. Felix ist der Erfolgreiche und lädt Matze und Linn in den Urlaub ein, welche sich diesen gar nicht leisten könnten. Matze schaut zu Felix auf und es scheint, als würde er ihm niemals widersprechen, nicht einmal, wenn es darum geht, dass seine eigene Partnerin herabgewürdigt wird.
Die beiden Frauen hegen Faszination füreinander, was sie von der anderen jeweils eher nicht erwarten würden, da sie sehr unterschiedlich scheinen. Im Verlauf wird jedoch klar, dass sie sich vielleicht näher sind als sie denken und sie werden aufmerksamer für ihre eigene Situation und stellen vieles daran in Frage.
Die scheinbare Zurückhaltung der Männer in der Erzählung kristallisiert sich immer weiter als eigentliche Machtposition heraus und wird von Dita Zipfel sehr unaufdringlich, aber mit viel Tiefe dargestellt.
Das Ende des Romans ist etwas überraschend und scheint erstmal ziemlich wild, gibt der ganzen Erzählung aber einen würdigen Abschluss.
Für mich ist der Roman ein ganz klares Must-Read. Es ist auf eine besondere Art sehr feministisch, gesellschaftskritisch und regt definitiv zum Nachdenken an.
Die Handlung spannt sich über sechs Tage und mit der Zeit zeigt sich das wahre Ich aller beteiligten Personen.
Felix, ein sehr erfolgreicher, kleiner, untersetzter Mann, der scheinbar alles hat im Leben und seine Frau Eva stehen mit ihren beiden Kindern dem anderen Paar, Matze und Linn (ungewollt kinderlos) in der Geschichte gegenüber. Matze und Felix sind Kindheitsfreunde, haben sich aber sehr unterschiedlich entwickelt. Felix ist der Erfolgreiche und lädt Matze und Linn in den Urlaub ein, welche sich diesen gar nicht leisten könnten. Matze schaut zu Felix auf und es scheint, als würde er ihm niemals widersprechen, nicht einmal, wenn es darum geht, dass seine eigene Partnerin herabgewürdigt wird.
Die beiden Frauen hegen Faszination füreinander, was sie von der anderen jeweils eher nicht erwarten würden, da sie sehr unterschiedlich scheinen. Im Verlauf wird jedoch klar, dass sie sich vielleicht näher sind als sie denken und sie werden aufmerksamer für ihre eigene Situation und stellen vieles daran in Frage.
Die scheinbare Zurückhaltung der Männer in der Erzählung kristallisiert sich immer weiter als eigentliche Machtposition heraus und wird von Dita Zipfel sehr unaufdringlich, aber mit viel Tiefe dargestellt.
Das Ende des Romans ist etwas überraschend und scheint erstmal ziemlich wild, gibt der ganzen Erzählung aber einen würdigen Abschluss.
Für mich ist der Roman ein ganz klares Must-Read. Es ist auf eine besondere Art sehr feministisch, gesellschaftskritisch und regt definitiv zum Nachdenken an.