Handlung wild und wenig fokussiert
In dem Roman verbringen Eva und Linn gemeinsam mit ihren Männern einen Urlaub in einem abgelegenen Ferienhaus. Was zunächst nach einer entspannten Auszeit klingt, entpuppt sich schnell als emotional aufgeladene Konstellation. Im Mittelpunkt stehen die sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten der beiden Frauen: Linn leidet unter einem unerfüllten Kinderwunsch, während Eva mit ihrem Alltag als Mutter von zwei Kindern oft überfordert wirkt. Diese Gegensätze ziehen sich subtil, aber konstant durch die gesamte Handlung.
Zwischen allen vier Figuren herrscht eine seltsame, teils unangenehme Freundschaftsdynamik. Die Männer werden dabei bewusst klischeehaft gezeichnet: ein wohlhabender, dominanter „Alphamann“ trifft auf einen unterwürfigen Jugendfreund. Gemeinsam verlieren sie sich während des Urlaubs in stereotypen Männerritualen wie Angeln und ausgiebigem Alkoholkonsum.
Was als Paarurlaub beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer emotionalen und schließlich auch erzählerisch sehr abstrusen Situation. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen zwar für ein hohes Tempo und interessante Einblicke in die Gedankenwelt der Figuren, tragen aber auch dazu bei, dass die Geschichte stellenweise chaotisch und schwer greifbar wirkt. Der offene, irritierende Ausgang ließ mich rastlos und etwas unbefriedigt zurück.
Das Cover hat mir hingegen ausgesprochen gut gefallen und spiegelt die Stimmung und Thematik des Buches gelungen wider. Auch die feministische Grundhaltung ist klar erkennbar und thematisch durchaus relevant. Insgesamt war mir die Handlung jedoch zu wild und zu wenig fokussiert, um mich wirklich überzeugen zu können.
Zwischen allen vier Figuren herrscht eine seltsame, teils unangenehme Freundschaftsdynamik. Die Männer werden dabei bewusst klischeehaft gezeichnet: ein wohlhabender, dominanter „Alphamann“ trifft auf einen unterwürfigen Jugendfreund. Gemeinsam verlieren sie sich während des Urlaubs in stereotypen Männerritualen wie Angeln und ausgiebigem Alkoholkonsum.
Was als Paarurlaub beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer emotionalen und schließlich auch erzählerisch sehr abstrusen Situation. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven sorgen zwar für ein hohes Tempo und interessante Einblicke in die Gedankenwelt der Figuren, tragen aber auch dazu bei, dass die Geschichte stellenweise chaotisch und schwer greifbar wirkt. Der offene, irritierende Ausgang ließ mich rastlos und etwas unbefriedigt zurück.
Das Cover hat mir hingegen ausgesprochen gut gefallen und spiegelt die Stimmung und Thematik des Buches gelungen wider. Auch die feministische Grundhaltung ist klar erkennbar und thematisch durchaus relevant. Insgesamt war mir die Handlung jedoch zu wild und zu wenig fokussiert, um mich wirklich überzeugen zu können.