Interessant!!!
Es ist hell und draußen dreht sich die Welt hat mich überrascht, weil es auf so leise und doch klare Weise sehr große Fragen verhandelt. Die Geschichte begleitet Linn, die sich nach einem gemeinsamen Urlaub eigentlich darauf vorbereiten will, schwanger zu werden. Stattdessen verbringt sie die Tage zusammen mit Eva, der Frau eines alten Bekannten, und schon bald verschieben sich Bilder, die Linn von sich selbst und von anderen hatte. Die Autorin lässt uns dabei sehr direkt miterleben, wie tief Neid, Zweifel und Sehnsüchte verwoben sein können, besonders wenn es um das Thema Kinderwunsch und die Frage geht, was es bedeutet, eine „gute“ Mutter zu sein.
Mir hat besonders gefallen, wie detailliert und ehrlich Zipfel die inneren Prozesse der Figuren beschreibt. Linns ambivalente Gefühle zwischen dem eigenen Wunsch nach Mutterschaft, Unsicherheit über ihre Fähigkeiten und dem Blick auf Eva, die scheinbar mühelos Mutter ist sind genau beobachtet und wirkten auf mich sehr nachvollziehbar. Gleichzeitig entsteht im Laufe der Urlaubstage zwischen den beiden Frauen eine Nähe, die mehr ist als bloße Freundschaft. Diese Verbundenheit wird nicht überdramatisiert, sondern sacht und behutsam erzählt, was dem Buch eine sehr authentische, fast intime Note verleiht.
Mir hat besonders gefallen, wie detailliert und ehrlich Zipfel die inneren Prozesse der Figuren beschreibt. Linns ambivalente Gefühle zwischen dem eigenen Wunsch nach Mutterschaft, Unsicherheit über ihre Fähigkeiten und dem Blick auf Eva, die scheinbar mühelos Mutter ist sind genau beobachtet und wirkten auf mich sehr nachvollziehbar. Gleichzeitig entsteht im Laufe der Urlaubstage zwischen den beiden Frauen eine Nähe, die mehr ist als bloße Freundschaft. Diese Verbundenheit wird nicht überdramatisiert, sondern sacht und behutsam erzählt, was dem Buch eine sehr authentische, fast intime Note verleiht.