Kein Highlight, aber spannende Konflikte
"Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ ist eines dieser Bücher, bei denen es mir überraschend schwerfiel, am Ende klar zu sagen, was ich eigentlich davon halte.
Die Grundidee fand ich nämlich wirklich spannend: Zwei Paare verbringen einen gemeinsamen Urlaub, und von Anfang an liegt ein deutliches Ungleichgewicht in der Luft. Der eine Mann ist erfolgreicher, wohlhabender und sportlicher als der andere, die eine Frau jünger, schöner und gesünder als die andere. Dazu kommt ein zentraler Konflikt: Ein Paar hat bereits Kinder, das andere wünscht sich seit Langem vergeblich eines.
Natürlich zeigt sich recht schnell, dass der äußere Schein trügt. Nach und nach entstehen Spannungen, Dynamiken verschieben sich, kleine Geheimnisse kommen ans Licht. Gerade diese zwischenmenschlichen Entwicklungen und die leisen Konflikte fand ich sehr interessant und sie haben mich auch dazu gebracht, weiterlesen zu wollen.
Gleichzeitig hat mich vor allem Linn im Verlauf des Buches immer wieder irritiert. Natürlich ist ihr Kontrollverlust Teil der Geschichte und anfangs auch wirklich gut erzählt, aber irgendwann wurde es mir doch zu absurd.
Dadurch hatte das Buch für mich seine Längen. Es gibt Abschnitte, in denen es mir etwas zu zufällig wurde: Viele Themen werden angerissen, ohne weiter vertieft zu werden, manches bleibt erklärungsbedürftig oder wird nicht wirklich zu Ende geführt. Auch das offene Ende hat mich eher unbefriedigt zurückgelassen – wobei das natürlich eine reine Geschmackssache ist.
Insgesamt habe ich das Buch als solide gelesen. Es ist sicher nicht perfekt, hat mich aber gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Kein Highlight, aber ein Buch, das durchaus etwas mit einem macht.
Die Grundidee fand ich nämlich wirklich spannend: Zwei Paare verbringen einen gemeinsamen Urlaub, und von Anfang an liegt ein deutliches Ungleichgewicht in der Luft. Der eine Mann ist erfolgreicher, wohlhabender und sportlicher als der andere, die eine Frau jünger, schöner und gesünder als die andere. Dazu kommt ein zentraler Konflikt: Ein Paar hat bereits Kinder, das andere wünscht sich seit Langem vergeblich eines.
Natürlich zeigt sich recht schnell, dass der äußere Schein trügt. Nach und nach entstehen Spannungen, Dynamiken verschieben sich, kleine Geheimnisse kommen ans Licht. Gerade diese zwischenmenschlichen Entwicklungen und die leisen Konflikte fand ich sehr interessant und sie haben mich auch dazu gebracht, weiterlesen zu wollen.
Gleichzeitig hat mich vor allem Linn im Verlauf des Buches immer wieder irritiert. Natürlich ist ihr Kontrollverlust Teil der Geschichte und anfangs auch wirklich gut erzählt, aber irgendwann wurde es mir doch zu absurd.
Dadurch hatte das Buch für mich seine Längen. Es gibt Abschnitte, in denen es mir etwas zu zufällig wurde: Viele Themen werden angerissen, ohne weiter vertieft zu werden, manches bleibt erklärungsbedürftig oder wird nicht wirklich zu Ende geführt. Auch das offene Ende hat mich eher unbefriedigt zurückgelassen – wobei das natürlich eine reine Geschmackssache ist.
Insgesamt habe ich das Buch als solide gelesen. Es ist sicher nicht perfekt, hat mich aber gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Kein Highlight, aber ein Buch, das durchaus etwas mit einem macht.