Lässt Fragen offen
„Was nie da war, kann man nur in sich selbst begraben. Dabei würde sie gerne auf etwas zeigen und sagen: Guck, das hatte ich mal.
Sechs Embryos sind zu klein für ein Grab.“ [S. 160]
Von Mutterschaft und Kinderlosigkeit.
Ein Pärchenurlaub der anderen Art erleben Eva und Felix (mit Otto und Baby) und Linn und Matze.
Die junge Vorzeigefamilie und das Paar in Kinderwunschbehandlung verbringen einen gemeinsamen Urlaub in Südfrankreich. Sponsored bei Felix, Matzes bestem und immer besseren Freund aus Jugendzeiten.
Schonungslos und ehrlich schreibt Dita Zipfel wie es ist;
das Leben als Mutter, in ständiger Angst und Sorge, dass dem Nachwuchs etwas passiert, während man nach aussen hin die starke, treusorgende (Ehe-)Frau mimt, die stets alles unter Kontrolle hat, obwohl man oft nur die Kontrolle und den Wunsch nach der eigenen Unabhängigkeit verliert.
Und das Leben als Frau mit Kinderwunsch (in Kinderwunschbehandlung), den Blick neiderfüllt auf die gerichtet, die augenscheinlich schon alles erreicht haben und in perfektem Familienglück schwelgen, während man selbst nicht vollkommen und das eigene Leben unperfekt und unerfüllt ist.
Eva und Linn beäugen einander wie Konkurrentinnen.
Eva, zweifache Mutter,
Linn, kinderlos mit Kinderwunsch.
Was der einen über den Kopf wächst, ist dass wonach sich die andere sehnt.
Das war gut geschrieben, die innere Zerrissenheit beider Protagonistinnen beim lesen spürbar, die Sichtweise auf die Dinge besonders, aber immer authentisch.
Die Männer eher Randfiguren in der Handlung der Story.
Gegen Ende wurde es mir jedoch leider zu merkwürdig und lässt mich ein wenig ratlos zurück, was meine Begeisterung etwas schmälert, obwohl ich von der Thematik, dem Sprachstil und der Umsetzung bis dato sehr angetan war.
Sechs Embryos sind zu klein für ein Grab.“ [S. 160]
Von Mutterschaft und Kinderlosigkeit.
Ein Pärchenurlaub der anderen Art erleben Eva und Felix (mit Otto und Baby) und Linn und Matze.
Die junge Vorzeigefamilie und das Paar in Kinderwunschbehandlung verbringen einen gemeinsamen Urlaub in Südfrankreich. Sponsored bei Felix, Matzes bestem und immer besseren Freund aus Jugendzeiten.
Schonungslos und ehrlich schreibt Dita Zipfel wie es ist;
das Leben als Mutter, in ständiger Angst und Sorge, dass dem Nachwuchs etwas passiert, während man nach aussen hin die starke, treusorgende (Ehe-)Frau mimt, die stets alles unter Kontrolle hat, obwohl man oft nur die Kontrolle und den Wunsch nach der eigenen Unabhängigkeit verliert.
Und das Leben als Frau mit Kinderwunsch (in Kinderwunschbehandlung), den Blick neiderfüllt auf die gerichtet, die augenscheinlich schon alles erreicht haben und in perfektem Familienglück schwelgen, während man selbst nicht vollkommen und das eigene Leben unperfekt und unerfüllt ist.
Eva und Linn beäugen einander wie Konkurrentinnen.
Eva, zweifache Mutter,
Linn, kinderlos mit Kinderwunsch.
Was der einen über den Kopf wächst, ist dass wonach sich die andere sehnt.
Das war gut geschrieben, die innere Zerrissenheit beider Protagonistinnen beim lesen spürbar, die Sichtweise auf die Dinge besonders, aber immer authentisch.
Die Männer eher Randfiguren in der Handlung der Story.
Gegen Ende wurde es mir jedoch leider zu merkwürdig und lässt mich ein wenig ratlos zurück, was meine Begeisterung etwas schmälert, obwohl ich von der Thematik, dem Sprachstil und der Umsetzung bis dato sehr angetan war.