Über Selbstbestimmung und Kinder(wunsch)
Wie stark wird man von einem unerfüllten Kinderwunsch definiert? Und wie verändert sich das Leben mit Kindern?
Diesen und weiteren Fragen geht die Geschichte anhand zweier unterschiedlicher Frauen auf den Grund.
Eva und Linn verbringen mit ihren Männern zusammen einen Urlaub in einem Ferienhaus und nähern sich über ähnliche Themen an, obwohl sie bei beiden ganz unterschiedliche Sorgen und Ängste auslösen. Eva hat zwei Kinder und fühlt sich oft gestresst und überfordert. Linn hat einen unerfüllten Kinderwunsch.
Zunächst neidvoll und distanziert, erkennen sie immer mehr die Stärken der anderen an und können einander besser verstehen.
Die Frauen sind wütend, einsam und erschöpft. Sie kämpfen um ihre Selbstbestimmung und darum, wem ihr Körper gehört und sie versuchen mit unveränderlichen Tatsachen zurechtzukommen. All das tun sie alleine und gemeinsam. Die Männer sind in dem Roman eher Statisten, auch wenn ihnen ausreichend Platz eingeräumt wird und Beziehungskonflikte thematisiert werden. Aber die vordergründigen Themen betreffen vor allem die Frauen und ihre Körper.
Titel und Cover fangen die Atmosphäre des Buches gelungen ein. Teilweise ist die Atmosphäre beklemmend wie bei einem Kammerspiel, teilweise sommerlich leicht.
Ich fand die Sprache - mal in kurzen Sätzen, mal distanziert - sehr passend. Gleichzeitig fiel es mir schwer, richtigen Zugang zu den Personen zu finden. Die Handlungen und die Kommunikation waren mir zu fremd, so dass ich mit niemandem wirklich mitgefühlt habe.
Und insbesondere das Ende konnte mich dann überhaupt nicht mehr mitnehmen. Ich habe es ehrlicherweise nicht ganz verstanden.
Insgesamt ist das Buch gut zu lesen und die behandelten Themen geben Denkanstöße, aber mir war es zu distanziert und die Personen blieben mir zu fremd.
Diesen und weiteren Fragen geht die Geschichte anhand zweier unterschiedlicher Frauen auf den Grund.
Eva und Linn verbringen mit ihren Männern zusammen einen Urlaub in einem Ferienhaus und nähern sich über ähnliche Themen an, obwohl sie bei beiden ganz unterschiedliche Sorgen und Ängste auslösen. Eva hat zwei Kinder und fühlt sich oft gestresst und überfordert. Linn hat einen unerfüllten Kinderwunsch.
Zunächst neidvoll und distanziert, erkennen sie immer mehr die Stärken der anderen an und können einander besser verstehen.
Die Frauen sind wütend, einsam und erschöpft. Sie kämpfen um ihre Selbstbestimmung und darum, wem ihr Körper gehört und sie versuchen mit unveränderlichen Tatsachen zurechtzukommen. All das tun sie alleine und gemeinsam. Die Männer sind in dem Roman eher Statisten, auch wenn ihnen ausreichend Platz eingeräumt wird und Beziehungskonflikte thematisiert werden. Aber die vordergründigen Themen betreffen vor allem die Frauen und ihre Körper.
Titel und Cover fangen die Atmosphäre des Buches gelungen ein. Teilweise ist die Atmosphäre beklemmend wie bei einem Kammerspiel, teilweise sommerlich leicht.
Ich fand die Sprache - mal in kurzen Sätzen, mal distanziert - sehr passend. Gleichzeitig fiel es mir schwer, richtigen Zugang zu den Personen zu finden. Die Handlungen und die Kommunikation waren mir zu fremd, so dass ich mit niemandem wirklich mitgefühlt habe.
Und insbesondere das Ende konnte mich dann überhaupt nicht mehr mitnehmen. Ich habe es ehrlicherweise nicht ganz verstanden.
Insgesamt ist das Buch gut zu lesen und die behandelten Themen geben Denkanstöße, aber mir war es zu distanziert und die Personen blieben mir zu fremd.