Urlaub könnte so schön sein...
Zwei sehr unterschiedlich situierte Paare verbringen gemeinsam einige Tage im Urlaub – eine vermeintlich entspannte Auszeit, die sich schnell als emotionale Belastungsprobe entpuppt. Trotz idyllischer Kulisse treten die Unterschiede in ihren Lebensentwürfen deutlich zutage.
Im Zentrum steht Linn, deren Gedanken von der bevorstehenden künstlichen Befruchtung bestimmt sind. Eine Neue Perspektive, die ich kennenlernen durfte. Mit schmerzhaft vergleichendem Blick beobachtet sie Eva, die in ihren Augen alles verkörpert, was sie selbst scheinbar nicht mehr hat: Jugend, Leichtigkeit und zwei Kinder mit Felix, dem Gönner der Reise. Auch die enge, seit Jahren bestehende Verbindung zwischen ihrem Partner Matze und Felix bleibt ihr fremd und verstärkt ihr Gefühl der Distanz.
Während die Männer sich auf ihre gemeinsame Vergangenheit stützen und ihre Klassenunterschiede zu vergessen versuchen, ringen die Frauen mit subtilen Spannungen, unausgesprochenem Neid und Selbstzweifeln. Die wechselnden Perspektiven und die klare Sprache arbeiten die zwischenmenschlichen Konflikte gut heraus. Besonders gelungen ist die leise, ambivalente Annäherung zwischen Linn und Eva, in der sich Neid und Mitgefühl mischen. Das überraschende Ende jedoch wirkte auf mich nicht ganz stimmig und ließ mich etwas irritiert zurück.
Im Zentrum steht Linn, deren Gedanken von der bevorstehenden künstlichen Befruchtung bestimmt sind. Eine Neue Perspektive, die ich kennenlernen durfte. Mit schmerzhaft vergleichendem Blick beobachtet sie Eva, die in ihren Augen alles verkörpert, was sie selbst scheinbar nicht mehr hat: Jugend, Leichtigkeit und zwei Kinder mit Felix, dem Gönner der Reise. Auch die enge, seit Jahren bestehende Verbindung zwischen ihrem Partner Matze und Felix bleibt ihr fremd und verstärkt ihr Gefühl der Distanz.
Während die Männer sich auf ihre gemeinsame Vergangenheit stützen und ihre Klassenunterschiede zu vergessen versuchen, ringen die Frauen mit subtilen Spannungen, unausgesprochenem Neid und Selbstzweifeln. Die wechselnden Perspektiven und die klare Sprache arbeiten die zwischenmenschlichen Konflikte gut heraus. Besonders gelungen ist die leise, ambivalente Annäherung zwischen Linn und Eva, in der sich Neid und Mitgefühl mischen. Das überraschende Ende jedoch wirkte auf mich nicht ganz stimmig und ließ mich etwas irritiert zurück.