Dunkle Ballons, trockener Humor
Mein erster Eindruck von *Es war nicht anders möglich* (Svenja Liesau) ist: düster, aber auf eine Art schön. Das Cover ist dunkel, dazu silbrig glänzende Luftballons; irgendwie fehl am Platz und genau deshalb passend. Es wirkt, als wäre da etwas Feierliches, das nicht feiern darf. Für mich passt das gut zu der Stimmung, die einen direkt am Anfang erwartet.
Inhaltlich geht es um Martina, die nach dem Tod ihres Vaters über ihr Leben und vor allem über ihre schwierige Beziehung zu ihm nachdenkt. Der Erzählstil ist sehr humorvoll und erfrischend, aber ohne irgendwas zu beschönigen. Martina verklärt den Verstorbenen nicht, sondern schaut ziemlich ungeschönt ehrlich auf das, was war und man merkt, dass sie abschließen will, nicht romantisieren.
Die „Spannung“ entsteht hier nicht durch Action, sondern durch das langsame Entwirren ihrer Gedanken: Familie, Beziehungen, Selbstbild. Ich fand es interessant, ihr dabei zuzusehen, wie sie versucht, diesen Tod einzuordnen und damit klarzukommen. Ich erwarte, dass Martina im Verlauf versteht, was dieser Verlust wirklich für sie bedeutet und wie sie danach weiterlebt. Weiterlesen würde ich, weil ich den Stil wirklich mag und das Thema mehr Tiefe hat, als es auf den ersten Blick wirkt.
Inhaltlich geht es um Martina, die nach dem Tod ihres Vaters über ihr Leben und vor allem über ihre schwierige Beziehung zu ihm nachdenkt. Der Erzählstil ist sehr humorvoll und erfrischend, aber ohne irgendwas zu beschönigen. Martina verklärt den Verstorbenen nicht, sondern schaut ziemlich ungeschönt ehrlich auf das, was war und man merkt, dass sie abschließen will, nicht romantisieren.
Die „Spannung“ entsteht hier nicht durch Action, sondern durch das langsame Entwirren ihrer Gedanken: Familie, Beziehungen, Selbstbild. Ich fand es interessant, ihr dabei zuzusehen, wie sie versucht, diesen Tod einzuordnen und damit klarzukommen. Ich erwarte, dass Martina im Verlauf versteht, was dieser Verlust wirklich für sie bedeutet und wie sie danach weiterlebt. Weiterlesen würde ich, weil ich den Stil wirklich mag und das Thema mehr Tiefe hat, als es auf den ersten Blick wirkt.