Nächte, die nicht nur dunkel sind
Es war nicht anders möglich wirkt auf mich wie ein Roman, der nicht sauber aufgeräumt sein will. Martina taumelt eher durchs Leben, als dass sie es im Griff hätte – orientierungslos und plötzlich mit dem Tod des Vaters konfrontiert. Und statt klarer Trauerarbeit wählt sie erst einmal die langen Nächte in der Kneipe.
Mich reizt besonders dieser Kontrast aus Selbstzerstörung und Suche nach Nähe. Die Eckkneipe wird fast zu einem Ersatz-Zuhause, zu einer schrägen Gemeinschaft aus Gestrandeten, die trotzdem weitermachen. Das hat etwas Trauriges, aber auch etwas Tröstliches.
Für mich klingt das nach einem Buch, das Schmerz und Komik dicht nebeneinanderstellt. Kein glatter Entwicklungsroman, sondern eher ein Gang durch innere Dunkelheit – mit der leisen Hoffnung, dass zwischen all dem Chaos doch etwas Echtes entsteht.
Mich reizt besonders dieser Kontrast aus Selbstzerstörung und Suche nach Nähe. Die Eckkneipe wird fast zu einem Ersatz-Zuhause, zu einer schrägen Gemeinschaft aus Gestrandeten, die trotzdem weitermachen. Das hat etwas Trauriges, aber auch etwas Tröstliches.
Für mich klingt das nach einem Buch, das Schmerz und Komik dicht nebeneinanderstellt. Kein glatter Entwicklungsroman, sondern eher ein Gang durch innere Dunkelheit – mit der leisen Hoffnung, dass zwischen all dem Chaos doch etwas Echtes entsteht.