Ein total verkorkstes Leben
Svenja Lieskau, eine Schauspielerin, die ich gern mag, hat ein Buch geschrieben. Ich hatte die Leseprobe gelesen und war überzeugt, dass mich das Buch packen könnte. Irgendwie hatte es das auch. Aber eben nur irgendwie.
Das Gute am Buch war der Schreibstil. Von dem war ich richtig begeistert. Ein wenig genervt haben mich Wortschöpfungen wie jemensch, irgendjemensch und so weiter. Die Doppeldeutigkeit des Wortes machtlos zum Beispiel ist mir erst in diesem Buch aufgegangen. Fand ich wirklich gut.
Die Geschichte allerdings fand ich mies bis ekelerregend. Ein Handy aus Erbrochenem nehmen und am Kissen abwischen ist unterste Schublade, dann wieder auf Kneipentour gehen und am Ende auch andere Drogen konsumieren und in einer Psychiatrischen Klinik landen ist für mich kein lesenswerter Buchinhalt. So verläuft das Leben der Protagonistin.
Ich weiß wohl um Suchtproblematiken und tue mich zugegebenermaßen wirklich schwer mit einem Mindestmaß an Verständnis Betroffenen gegenüber, aber diese Geschichte geht sehr weit über mein Verständnis hinaus. Ebenfalls abstoßend fand ich die ständige Schuldzuweisung dem Vater gegenüber.
Für mich wird es kein zweites Buch von Svenja Liesau geben. Ich denke, mein Buchverständnis, was für mich lesenswert ist, ist mit dem der Autorin nicht kompatibel.
Auf Grund der für mich faszinierenden Sprache entscheide ich mich für 3 Sterne.
Das Gute am Buch war der Schreibstil. Von dem war ich richtig begeistert. Ein wenig genervt haben mich Wortschöpfungen wie jemensch, irgendjemensch und so weiter. Die Doppeldeutigkeit des Wortes machtlos zum Beispiel ist mir erst in diesem Buch aufgegangen. Fand ich wirklich gut.
Die Geschichte allerdings fand ich mies bis ekelerregend. Ein Handy aus Erbrochenem nehmen und am Kissen abwischen ist unterste Schublade, dann wieder auf Kneipentour gehen und am Ende auch andere Drogen konsumieren und in einer Psychiatrischen Klinik landen ist für mich kein lesenswerter Buchinhalt. So verläuft das Leben der Protagonistin.
Ich weiß wohl um Suchtproblematiken und tue mich zugegebenermaßen wirklich schwer mit einem Mindestmaß an Verständnis Betroffenen gegenüber, aber diese Geschichte geht sehr weit über mein Verständnis hinaus. Ebenfalls abstoßend fand ich die ständige Schuldzuweisung dem Vater gegenüber.
Für mich wird es kein zweites Buch von Svenja Liesau geben. Ich denke, mein Buchverständnis, was für mich lesenswert ist, ist mit dem der Autorin nicht kompatibel.
Auf Grund der für mich faszinierenden Sprache entscheide ich mich für 3 Sterne.