Faserland trifft auf Girl, interrupted, nichts wirklich Neues
Martina Reimers ist 35 Jahre alt, arbeitslos (und nicht -suchend), lebt in Berlin und treibt seit dem Tod ihres Vaters ziellos durch ihr "Leben".
Der schmale Debütroman ist in 2 Teile gegliedert, die inhaltlich stark an die beiden im Rezensionstitel genannten Werke erinnert.
Im ersten Teil begleiten wir Martina durch die Nächte in Berlin in Eckkneipen und dunkle Straßen und vor allem durch ihre manchmal recht wirren Gedanken. Sie trinkt und raucht und nimmt Koks - und das Ende des ersten Teils ist ehrlich gesagt, extrem widerlich.
Nachdem man den Klimax der Ekelhaftigkeit überstanden hat, wird man damit belohnt, den zweiten Teil des Buches zu lesen. Hier folgen wir Martina in das Irrenhaus, in das sie wohl eingeliefert wurde - und ihre nochmal wirreren Gedanken, die mich dann am Ende des Buches auch leider etwas ratlos zurück gelassen haben.
Der Stil des Buches ist leider ebenfalls nicht gut lesbar. Die Ich-Erzählerin Martina nutzt leider ständig seltsame Wortschöpfungen wie "jemensch", die sich immerhin grammatikalisch korrekt verwendet, und natürlich gendert sie, wobei das nicht ganz so schlimm stört.
Ich konnte zu der Protagonistin keine Bindung aufbauen und die Autorin hat es leider bei mir auch nicht geschafft, dass mich die teilweise durchaus heftigen Schicksale der Figur und einiger Nebenfiguren zu Mitgefühl verleitet haben. Die hauptsächlich vorherrschenden Gefühle beim Lesen des Romans waren bei mir das Gefühl, dass ich nichts Neues lese, was zu Langeweile und Ungeduld geführt hat und ein paar Stellen, an denen ich angeekelt war, sowie am Ende vor allem Ratlosigkeit.
Leider nur eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung von mir.
Der schmale Debütroman ist in 2 Teile gegliedert, die inhaltlich stark an die beiden im Rezensionstitel genannten Werke erinnert.
Im ersten Teil begleiten wir Martina durch die Nächte in Berlin in Eckkneipen und dunkle Straßen und vor allem durch ihre manchmal recht wirren Gedanken. Sie trinkt und raucht und nimmt Koks - und das Ende des ersten Teils ist ehrlich gesagt, extrem widerlich.
Nachdem man den Klimax der Ekelhaftigkeit überstanden hat, wird man damit belohnt, den zweiten Teil des Buches zu lesen. Hier folgen wir Martina in das Irrenhaus, in das sie wohl eingeliefert wurde - und ihre nochmal wirreren Gedanken, die mich dann am Ende des Buches auch leider etwas ratlos zurück gelassen haben.
Der Stil des Buches ist leider ebenfalls nicht gut lesbar. Die Ich-Erzählerin Martina nutzt leider ständig seltsame Wortschöpfungen wie "jemensch", die sich immerhin grammatikalisch korrekt verwendet, und natürlich gendert sie, wobei das nicht ganz so schlimm stört.
Ich konnte zu der Protagonistin keine Bindung aufbauen und die Autorin hat es leider bei mir auch nicht geschafft, dass mich die teilweise durchaus heftigen Schicksale der Figur und einiger Nebenfiguren zu Mitgefühl verleitet haben. Die hauptsächlich vorherrschenden Gefühle beim Lesen des Romans waren bei mir das Gefühl, dass ich nichts Neues lese, was zu Langeweile und Ungeduld geführt hat und ein paar Stellen, an denen ich angeekelt war, sowie am Ende vor allem Ratlosigkeit.
Leider nur eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung von mir.