Flucht

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karens1 Avatar

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Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine andere Geschichte erwartet. Lustig fand ich die Geschichte nicht. Aber den Titel "Es war nicht anders möglich" finde ich sehr passend. Die Ich-Erzählerin hat einiges erlebt, das meiste wird nur angedeutet, aber sie hat eindeutig schlimme Dinge durchgemacht. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie sich in "die Welt stürzt", vielmehr, dass sie aus der Welt zu fliehen versucht - und wer könnte es ihr verdenken.
Wie soll man mit seinem Schmerz umgehen? Welche Strukturen und Systeme gibt es, selbst in einem Land wie Deutschland, die uns bei mentalen Problemen auffängt oder bereits bei der Prävention beginnen, damit man erst gar nicht psychische Probleme entwickelt.
Alkohol, Drogen und am Ende die geschlossene Psychiatrie. Und diese scheint zumindest eine gewisse Sicherheit zu bieten.
Aufrüttelnd, und definitiv dramatisch.