Keine leichte Kost

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anja1979 Avatar

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Ein Buch, das mich sprachlos zurückgelassen hat. Zynisch und brutal, in die tiefsten Abgründe eines Menschenlebens blickend.
Trotz aller Härte enthält das Buch liebevolle und auch witzige Momente.
Beim Lesen brauchte ich Pausen, um das Gelesene "sacken zu lassen", wollte dann aber schnell wissen, wie es weiter geht. Es lässt einen nicht los.
Die Geschichte ist aus der Sicht der Hauptperson geschrieben, deren Vater verstorben ist, zu dem sie bereits in der Kindheit wenig Kontakt hatte. Im Buch wird rückblickend die Kindheit der Protagonistin beschrieben und alles Ungesagte thematisiert.
Das Cover bebildert den Zynismus des Buches meiner Meinung nach sehr gut.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, jedoch sollte man darauf gefasst sein, dass es kein leichtes "Feierabendbuch" ist
Ich mag eher dicke Bücher, aber hier sind die nur knapp 240 Seiten ok.
Danach widme ich mich erstmal wieder leichterer Kost.