Martinas tiefer Fall

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arh Avatar

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Martina hat ihren Vater verloren und steht vor den Scherben ihres eigenen Lebens.
Sie verliert den Halt, beginnt zu trinken und gibt sich ihren wirren Gedanken hin. Die Spirale zieht sie immer weiter nach unten.

Ein Leben zwischen Trauer, Rausch und verschwommener Realität.

Die Autorin hat das in Worte gefasst, die schonungslos ehrlich sind und tief aus Martinas Innerem kommen. Das ist manchmal verstörrend, und lässt sich nicht ganz nachvollziehen.
Aber so bekommt man tiefe Einblicke in Martinas Gedankenwelt und ... in die guten alten Berliner Eckkneipen.

Eine Geschichte so ganz anders, so direkt, intensiv, abstoßend wie anziehend.
Respekt vor dieser Erzählung verdient die Autorin auf jeden Fall, auch wenn das Buch nicht ganz meinem Geschmack entspricht!
Man muss sich schon darauf einlassen, um es im Ganzen zu verstehen.