Mit Weißweinschorle und Wodka bis an den Rand des Wahnsinns und darüber hinaus
Der Debütroman "Es war nicht anders möglich" von Svenja Liesau ist vor allem eines - sehr speziell.
Meiner Meinung nach ziemlich harte Kost, die sich beim unbedarften Lesen am ehesten wie ein Schlag tief in die Eingeweide anfühlt. Für mich persönlich ein immerwährender Fiebertraum, der nicht zu Ende gehen möchte. Quasi vielleicht ein LSD-Trip in Buchform. So stelle ich mir diesen zumindest persönlich vor.
Freunde, dieser Roman hätte gleich zu Beginn einige Triggerwarnungen vertragen, denn in der Story selbst wird es dann leider richtig heftig. Da hilft dann leider auch der ganz hinten versteckte Verweis auf die telefonische Seelsorge bei psychischen Belastungen oder Suchtproblemen nicht mehr weiter.
Ich bin echt selbst nicht zimperlich, aber dieses Buch ist einfach nichts für Zartbesaitete.
Dreh- und Angelpunkt der Story ist Martina, die urplötzlich mit dem Tod ihres Vaters konfrontiert wird und damit dann umgehen muss. Es wirft sie klassisch aus der Bahn. Nur die Frage hier ist, ob Martina nicht bereits zuvor diese geregelte Bahn bereits verlassen hatte.
Sei es drum, nun muss Martina mit den Tatsachen umgehen und stürzt sich "ins Leben". Eher müsste es wohl heißen, dass sie sich an Alkohol und andere Drogen klammert, um nicht sofort in den tiefschwarzen Abgrund zu fallen und von diesem komplett verschluckt zu werden. Ob genau dies die richtige Idee wie auch Lösung der diversen Probleme von Martina ist, bleibt dahingestellt.
Das Buch beschreibt recht gut die harte Realität, wenn ein Mensch jeglichen sozialen Halt verliert und sich selbst nicht aus der Situation helfen kann. Es wird in den Beschreibungen des Alltags und der darin vorkommenden Handlungen dann auch sehr explizit und genau dies muss man als Leser dann vielleicht auch mögen.
Meine Sache ist es ehrlich nicht. Aber vielleicht liegt in genau dieser schonungslosen Offenheit auch der Reiz dieses Romans für ganz bestimmte Zielgruppen.
Meiner Meinung nach ziemlich harte Kost, die sich beim unbedarften Lesen am ehesten wie ein Schlag tief in die Eingeweide anfühlt. Für mich persönlich ein immerwährender Fiebertraum, der nicht zu Ende gehen möchte. Quasi vielleicht ein LSD-Trip in Buchform. So stelle ich mir diesen zumindest persönlich vor.
Freunde, dieser Roman hätte gleich zu Beginn einige Triggerwarnungen vertragen, denn in der Story selbst wird es dann leider richtig heftig. Da hilft dann leider auch der ganz hinten versteckte Verweis auf die telefonische Seelsorge bei psychischen Belastungen oder Suchtproblemen nicht mehr weiter.
Ich bin echt selbst nicht zimperlich, aber dieses Buch ist einfach nichts für Zartbesaitete.
Dreh- und Angelpunkt der Story ist Martina, die urplötzlich mit dem Tod ihres Vaters konfrontiert wird und damit dann umgehen muss. Es wirft sie klassisch aus der Bahn. Nur die Frage hier ist, ob Martina nicht bereits zuvor diese geregelte Bahn bereits verlassen hatte.
Sei es drum, nun muss Martina mit den Tatsachen umgehen und stürzt sich "ins Leben". Eher müsste es wohl heißen, dass sie sich an Alkohol und andere Drogen klammert, um nicht sofort in den tiefschwarzen Abgrund zu fallen und von diesem komplett verschluckt zu werden. Ob genau dies die richtige Idee wie auch Lösung der diversen Probleme von Martina ist, bleibt dahingestellt.
Das Buch beschreibt recht gut die harte Realität, wenn ein Mensch jeglichen sozialen Halt verliert und sich selbst nicht aus der Situation helfen kann. Es wird in den Beschreibungen des Alltags und der darin vorkommenden Handlungen dann auch sehr explizit und genau dies muss man als Leser dann vielleicht auch mögen.
Meine Sache ist es ehrlich nicht. Aber vielleicht liegt in genau dieser schonungslosen Offenheit auch der Reiz dieses Romans für ganz bestimmte Zielgruppen.