Rau, schroff, sperrig, überdreht und ein bisschen eklig - Berlin zwischen zwei Buchdeckeln
Jeder, der schonmal die ganze Nacht durch Berlin gezogen ist, wird es kennen: Es ist rau, schroff, überdreht und wenn der Himmel sich langsam von schwarz zu blau (wie in einem berühmten Lied) wandelt, tut es wirklich fast schon weh. Spätestens wenn die Sonne dann endgültig aufgeht, werden die ganzen dreckigen Ecken schonungslos beleuchtet und man fühlt sich wie ausgespuckt und will nur noch nach Hause und im Bett verkriechen. Dieses Gefühl transportiert das Buch ganz gut und will es auch mit einer derartigen Schonungslosigkeit.
Dass die Geschichte einer dysfunktionalen Familie, die eigentlich nie eine war, auf den Tisch kommt, ist fast schon zwangsläufig. Und die ganzen anderen Geschichten mehr oder minder verkrachter Existenzen, auch. Das Cover fängt die Stimmung gut ein: Düster, durch die Luftballons in einer Art, wenn auch destruktiven, Feierlaune, die Decke bildet aber die Ausweglosigkeit ab.
Katerstimmung in Buchform mit einer gehörigen Prise Zynismus!
Dass die Geschichte einer dysfunktionalen Familie, die eigentlich nie eine war, auf den Tisch kommt, ist fast schon zwangsläufig. Und die ganzen anderen Geschichten mehr oder minder verkrachter Existenzen, auch. Das Cover fängt die Stimmung gut ein: Düster, durch die Luftballons in einer Art, wenn auch destruktiven, Feierlaune, die Decke bildet aber die Ausweglosigkeit ab.
Katerstimmung in Buchform mit einer gehörigen Prise Zynismus!