Teilweise sehr absurd

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mealynn Avatar

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Ansprechend fand ich hier zuerst einmal das Cover des Buches, da es recht düster und zeitlos wirkt. Das Thema sprach mich ebenfalls an und versprach zum nachdenken anzuregen. Die Trauer um den eigenen Vater übermannt Martina und sie schwankt zwischen Verdrängung und Akzeptanz. Ich glaube die Frage , wo komme ich her... Wer war der Mensch den man so wenig kannte treibt viele Menschen um die wenig Kontakt zu einem Elternteil hatten und nur bruchstückhafte Erinnerungen aus einem Leben mit sich tragen.
An sich fand ich den Schreibstil angenehm lesbar. Grenzwertig fand ich jedoch manche Teile die menschliche Abgründe darstellen sollten, für mich aber nicht einmal mehr makaber sondern einfach nur widerlich zu nennen sind. Nicht verwunderlich also das Martina sich in einem Leben in der Irrenanstalt wiederfindet. ich fragte mich beim Lesen allerdings teilweise, wie die Autorin auf solche absurden Gedankengänge kam.