Und nach dem Kater der Absturz
Okay, das war wild. Ich glaube, das Buch ist nicht für jeden gemacht. Man muss schon weirde Geschichten mögen und einen guten Ekelfaktor abkönnen, dann hat man aber gute Chancen, das Buch gut zu finden.
Wir begleiten die junge Berlinerin Martina. Verkorkstes Leben, schwierige Familie, Vater kürzlich tot, und lebend war er nicht viel präsenter, und doch wirft sie das irgendwie aus der Bahn. Auf einen Absturz folgt die nächste Kneipe und der nächste Kater.
Ich stehe ja ein bisschen auf verrückte Protagonisten und abgefahrene Geschichten, immer an der Grenze zu "das passiert doch nicht in echt, oder?". Und ich glaube, da täuschen wir uns tatsächlich oft, die Realität ist wahrscheinlich noch viel verrückter als diese Geschichte hier. Marinas Story fand ich zu 80 % richtig gut. Ich finde ihre Gedankensprünge super und auch der Sarkasmus ist in dem Buch wirklich toll. Ein gewisser Ekelfaktor war auch mit drin und Ekel ist auch eine Emotion und Bücher sollen ja Emotionen überbringen, also in dem Sinne wohl alles richtig gemacht. Vor allem werden hier aber auch tiefgreifende Themen wie Umgang mit Verlust, Abwesenheit von Liebe und Verdrängung Behandelt. Das Ende war mir dann aber auch eine Spur zu wirr. Ich wusste nicht mehr recht, was wirklich passiert und was ihre Gedanken sind, aber vielleicht war das auch genau so geplant.
Ein interessantes Buch, wenn man sich auf so einen Stil einlassen kann.
Wir begleiten die junge Berlinerin Martina. Verkorkstes Leben, schwierige Familie, Vater kürzlich tot, und lebend war er nicht viel präsenter, und doch wirft sie das irgendwie aus der Bahn. Auf einen Absturz folgt die nächste Kneipe und der nächste Kater.
Ich stehe ja ein bisschen auf verrückte Protagonisten und abgefahrene Geschichten, immer an der Grenze zu "das passiert doch nicht in echt, oder?". Und ich glaube, da täuschen wir uns tatsächlich oft, die Realität ist wahrscheinlich noch viel verrückter als diese Geschichte hier. Marinas Story fand ich zu 80 % richtig gut. Ich finde ihre Gedankensprünge super und auch der Sarkasmus ist in dem Buch wirklich toll. Ein gewisser Ekelfaktor war auch mit drin und Ekel ist auch eine Emotion und Bücher sollen ja Emotionen überbringen, also in dem Sinne wohl alles richtig gemacht. Vor allem werden hier aber auch tiefgreifende Themen wie Umgang mit Verlust, Abwesenheit von Liebe und Verdrängung Behandelt. Das Ende war mir dann aber auch eine Spur zu wirr. Ich wusste nicht mehr recht, was wirklich passiert und was ihre Gedanken sind, aber vielleicht war das auch genau so geplant.
Ein interessantes Buch, wenn man sich auf so einen Stil einlassen kann.