verstörend

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kleenkram Avatar

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Der Einstieg in diese Geschichte hat mir gefallen. Es war anders, es war interessant und es war auf eine Art auch unterhaltsam.

Aber je weiter ich gelesen habe, desto wirrer empfand ich die Gedanken und Handlungen von Martina. Sie treibt durchs Leben ohne Perspektiven, ohne Antrieb, scheint sich aufgegeben zu haben. Immer auf der Suche nach Liebe, Halt und der Wahrheit.

Gar nicht so einfach nach dem Tod des Vaters, der sie aus dem Leben warf, der verkorksten Familie und ihrer Kindheit.

Zu Martina konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen, sie war mir zu anstrengend.

Es ist ein verstörender Roman, der aber auch klare Momente hat und leider stellenweise etwas schwer zu lesen und zu ertragen war.
Erstaunt war ich immer wieder vom Schreibstil der Autorin. Sie steckt tief in der Protagonistin drin und beschreibt ihr Seelenleben detailliert und ehrlich.

Das Buch ist keinesfalls schlecht, ganz im Gegenteil. Aber leider nicht das was ich erwartet habe.