Zum Ende hin überwältigend
Der Klappentext kündigt die 35jährige Martina an, die durch ihr Leben trudelt. Als Leser erleben wir genau dieses Trudeln mit.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es spiegelt die Stimmung des Romans wider.
Das Buch beginnt mit einem außergewöhnlichen Einstieg - einer Playlist. Der Klappentext wird aus meiner Sicht dem Inhalt des Buches nur teilweise gerecht. Im Lauf des Buches entfaltet sich eine Geschichte, die an Tragweite weit darüber hinausgeht, was die Zusammenfassung beinhaltet.
Der Leser erlebt die Geschichte aus der Perspektive der Hauptfigur. An vielen Stellen fühlte ich eine starke Distanz zu dem, was sie beschreibt und konnte ihr Erleben gleichzeitig überraschend gut nachvollziehen, was sicher am guten Schreibstil der Autorin liegt. Ich muss gestehen, in der Mitte des Buches habe ich mich gefragt, ob ich das Buch weglegen soll, weil vermeintlich nichts Neues mehr passieren würde. Doch dann nahm das Buch noch einmal richtig Fahrt auf. Als ich das Buch beendet hatte, brauchte ich erst einmal eine Weile, um mir klarzumachen, was ich gerade gelesen hatte und was es mit mir gemacht hat. Es ist eines dieser Bücher, die einen aufregen, aufwühlen, ein bisschen nerven und trotzdem oder gerade deswegen nicht loslassen. Ich werde es sicher noch ein zweites Mal lesen, jetzt, da man das Ende kennt, wird der Text an vielen Stellen sicher noch einmal eine andere Bedeutung haben. Aus meiner Sicht ein gelungenes Debüt. Hoffentlich lesen wir bald mehr von der Autorin
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es spiegelt die Stimmung des Romans wider.
Das Buch beginnt mit einem außergewöhnlichen Einstieg - einer Playlist. Der Klappentext wird aus meiner Sicht dem Inhalt des Buches nur teilweise gerecht. Im Lauf des Buches entfaltet sich eine Geschichte, die an Tragweite weit darüber hinausgeht, was die Zusammenfassung beinhaltet.
Der Leser erlebt die Geschichte aus der Perspektive der Hauptfigur. An vielen Stellen fühlte ich eine starke Distanz zu dem, was sie beschreibt und konnte ihr Erleben gleichzeitig überraschend gut nachvollziehen, was sicher am guten Schreibstil der Autorin liegt. Ich muss gestehen, in der Mitte des Buches habe ich mich gefragt, ob ich das Buch weglegen soll, weil vermeintlich nichts Neues mehr passieren würde. Doch dann nahm das Buch noch einmal richtig Fahrt auf. Als ich das Buch beendet hatte, brauchte ich erst einmal eine Weile, um mir klarzumachen, was ich gerade gelesen hatte und was es mit mir gemacht hat. Es ist eines dieser Bücher, die einen aufregen, aufwühlen, ein bisschen nerven und trotzdem oder gerade deswegen nicht loslassen. Ich werde es sicher noch ein zweites Mal lesen, jetzt, da man das Ende kennt, wird der Text an vielen Stellen sicher noch einmal eine andere Bedeutung haben. Aus meiner Sicht ein gelungenes Debüt. Hoffentlich lesen wir bald mehr von der Autorin