Leider mehr Kolumne als Roman

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scholu Avatar

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Ich kenne fast alle Bücher von Frau Kürthy, allerdings ist es schon ein Weilchen her, dass ich einen Roman von ihr gelesen habe. Zuetzt habe ich "Problemzonen" gehört, was eine Sammlung ihrer Kolumnen war. Davor las ich "Neuland", was ja auch kein Roman von ihr ist, sondern ein "Selbstversuch". Ihr letzter Roman ist also auch tatsächlich schon ein paar Jahre her.

Bei diesem Buch hatte ich anfangs das Gefühl, eine weitere Kolumnensammlung zu lesen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Frau Kürthy früher in ihren Romanen auch so abgeschweift ist. Ich hatte hier anfangs wirklich Probleme, den Faden der Geschichte wieder zu finden und auch die Namen zuordnen zu können, weil ab und zu mal von anderen erzählt wurde (in ihren Abschweifungen), die mit der Geschichte nichts zu tun hatten und mich eher verwirrt hatten. Ich habe wirklich mit mir gerungen, ob ich es abbreche oder noch durchhalte. Ich würde sagen, wer das erste Drittel geschafft hat, sollte dran bleiben, denn dann wird es mehr Roman und weniger Kolumnen.

Wer also durchhält, kann einen witzigen Roman mit ernstem Thema genießen.

Von mir 3 Sterne, da der Anfang leider nicht wirklich gelungen ist.