Stark vereinfacht, aber auf jeden Fall interessant
Zu unserem eigenen Sonnensystem sind wir bereits mit einigen Kinderbüchern ausgestattet, aber was kommt, wenn wir über »den Tellerrand« hinausblicken? Dieses Buch über Exoplaneten - also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - kam da gerade richtig und hat uns gut gefallen.
Wir erfahren, was ein Exoplanet eigentlich ist, warum danach gesucht wird und wie er nachgewiesen werden kann.
Schließlich kommt es zur großen Frage, die natürlich für kleine Forscher besonders spannend ist: Könnte es auf Exoplaneten Leben geben? Kurz wird darauf eingegangen, dass nur ein Teil der Planeten dafür in Frage kommt und zwar keiner der ca. 6000 bisher entdeckten. Dann wird die Statistik bemüht und erklärt, bei der unvorstellbaren Anzahl an wohl existierenden Planeten, ist dies durchaus denkbar.
Das stimmt natürlich prinzipiell, aber ich hätte mir gewünscht, dass noch stärker herausgestellt wird, was für ein herausragender Planet unsere Erde im Vergleich zu allen bekannten Exoplaneten ist. Es spielen ja noch deutlich mehr Faktoren eine Rolle, als nur die Frage, ob Wasser im flüssiger Form vorkommen kann (der einzige im Buch erwähnte Punkt). Heute wissen wir beispielsweise, dass sich in der gesamten Milchstraße nur wenige Sonnensyteme an einem so idealen Ort befinden, wie unseres (in Bezug auf die richtige Konzentration chemischer Elemente). Und so viele andere Punkte spielen ja eine Rolle - die Größe unseres Planeten, die Rotationsgeschwindigkeit, der Mond in der richtigen Größe und Entfernung, die Dauer eines synodischen Tages etc.
So verlockend die Vorstellung eines Universums voller bewohnter Planeten ist, so unrealistisch ist sie eben auch. Die Erkenntnis, wie selten ein bewohnbarer Planet - noch dazu, wenn »die Bewohner« über Mikroorganismen hinausgehen sollen - tatsächlich ist, ist Kindern durchaus zumutbar. Es steigert doch nur die Wertschätzung für unsere wunderbare Erde und das Bewusstsein, dass wir sorgsamer mit ihr umgehen müssen.
In der zweiten Hälfte des Buches werden dann einige Exoplaneten tatsächlich vorgestellt, was wir wieder wahnsinnig spannend fanden.
Insgesamt ein wirklich schönes Buch, bei dem wir uns lediglich gewünscht hätten, dass der krasse Gegensatz zwischen den allermeisten Exoplaneten und unserer Heimat, der Erde, noch deutlicher herausgearbeitet wird.
Wir erfahren, was ein Exoplanet eigentlich ist, warum danach gesucht wird und wie er nachgewiesen werden kann.
Schließlich kommt es zur großen Frage, die natürlich für kleine Forscher besonders spannend ist: Könnte es auf Exoplaneten Leben geben? Kurz wird darauf eingegangen, dass nur ein Teil der Planeten dafür in Frage kommt und zwar keiner der ca. 6000 bisher entdeckten. Dann wird die Statistik bemüht und erklärt, bei der unvorstellbaren Anzahl an wohl existierenden Planeten, ist dies durchaus denkbar.
Das stimmt natürlich prinzipiell, aber ich hätte mir gewünscht, dass noch stärker herausgestellt wird, was für ein herausragender Planet unsere Erde im Vergleich zu allen bekannten Exoplaneten ist. Es spielen ja noch deutlich mehr Faktoren eine Rolle, als nur die Frage, ob Wasser im flüssiger Form vorkommen kann (der einzige im Buch erwähnte Punkt). Heute wissen wir beispielsweise, dass sich in der gesamten Milchstraße nur wenige Sonnensyteme an einem so idealen Ort befinden, wie unseres (in Bezug auf die richtige Konzentration chemischer Elemente). Und so viele andere Punkte spielen ja eine Rolle - die Größe unseres Planeten, die Rotationsgeschwindigkeit, der Mond in der richtigen Größe und Entfernung, die Dauer eines synodischen Tages etc.
So verlockend die Vorstellung eines Universums voller bewohnter Planeten ist, so unrealistisch ist sie eben auch. Die Erkenntnis, wie selten ein bewohnbarer Planet - noch dazu, wenn »die Bewohner« über Mikroorganismen hinausgehen sollen - tatsächlich ist, ist Kindern durchaus zumutbar. Es steigert doch nur die Wertschätzung für unsere wunderbare Erde und das Bewusstsein, dass wir sorgsamer mit ihr umgehen müssen.
In der zweiten Hälfte des Buches werden dann einige Exoplaneten tatsächlich vorgestellt, was wir wieder wahnsinnig spannend fanden.
Insgesamt ein wirklich schönes Buch, bei dem wir uns lediglich gewünscht hätten, dass der krasse Gegensatz zwischen den allermeisten Exoplaneten und unserer Heimat, der Erde, noch deutlicher herausgearbeitet wird.