Eher Erlebnis als Erfüllung
Dass Vea Kaiser die Meisterin der Fabulierkunst ist, möchte ich keine Sekunde bestreiten. Also habe ich mich voller Enthusiasmus an das 550 Seiten starke Werk gesetzt, um im ersten Moment kläglich zu scheitern. Ich bin einfach nicht in die Geschichte hineingekommen. Daher habe ich sie ein wenig reifen lassen, um dann einen weiteren Anlauf zu starten, doch wieder hat sich mir der Sound der Erzählung nicht erschlossen.
Schließlich habe ich mir das Hörbuch heruntergeladen, und siehe da, plötzlich war ich im Klang drin und konnte der Erzählung folgen.
Reibungslos blieb es leider dennoch nicht, denn was den besonderen Charme des Romans ausmacht, entpuppte sich für mich als Stolperfalle: Andauernd stieß ich auf mir unbekannte Formulierungen oder Wörter. Einiges war wahnsinnig derb und zugleich amüsant. Ich hätte nie gedacht, wie inbrünstig in Wien geflucht wird! Anderes musste ich erst im Glossar nachschlagen, was natürlich zeitverzögert und unpraktisch ist, wenn man das Hörbuch unterwegs anhört.
Am Ende bin ich dann zwischen Print und Hörbuch hin und her gehüpft und irgendwo dazwischen verloren gegangen.
Was ich mitnehme? Die Erzählkunst und vor allem die unbändige Erzählfreude von Vea Kaiser springen einem förmlich entgegen, und der Roman ist gespickt mit ganz unglaublichen Begebenheiten und Situationen. Dazu mit Angelika Moser eine wahnsinnig spannende und schillernde Hauptfigur.
Für mich persönlich wollte kein ungestörter Lese-/ Hörfluss zustande kommen, so sehr ich die Geschichte auch mögen wollte. Ich bin aber sicher, dass der schillernde Glanz des Grand Hotels auf begeisterte Leseherzen überspringen wird, die besser in die Erzählung hineinfinden.
Schließlich habe ich mir das Hörbuch heruntergeladen, und siehe da, plötzlich war ich im Klang drin und konnte der Erzählung folgen.
Reibungslos blieb es leider dennoch nicht, denn was den besonderen Charme des Romans ausmacht, entpuppte sich für mich als Stolperfalle: Andauernd stieß ich auf mir unbekannte Formulierungen oder Wörter. Einiges war wahnsinnig derb und zugleich amüsant. Ich hätte nie gedacht, wie inbrünstig in Wien geflucht wird! Anderes musste ich erst im Glossar nachschlagen, was natürlich zeitverzögert und unpraktisch ist, wenn man das Hörbuch unterwegs anhört.
Am Ende bin ich dann zwischen Print und Hörbuch hin und her gehüpft und irgendwo dazwischen verloren gegangen.
Was ich mitnehme? Die Erzählkunst und vor allem die unbändige Erzählfreude von Vea Kaiser springen einem förmlich entgegen, und der Roman ist gespickt mit ganz unglaublichen Begebenheiten und Situationen. Dazu mit Angelika Moser eine wahnsinnig spannende und schillernde Hauptfigur.
Für mich persönlich wollte kein ungestörter Lese-/ Hörfluss zustande kommen, so sehr ich die Geschichte auch mögen wollte. Ich bin aber sicher, dass der schillernde Glanz des Grand Hotels auf begeisterte Leseherzen überspringen wird, die besser in die Erzählung hineinfinden.