Hatte einige Längen!
Ich kannte bisher noch keine Titel der Autorin, mich hatte einfach das Cover sowie die Inhaltsangabe neugierig gemacht. Der Roman „Fabula Rasa“ der in einer gebundenen Ausgabe mit einem Umschlag kommt, handelt von einer Frau, die sich nimmt, was ihr nach ihrer Meinung zusteht. Die Hauptprotagonistin ist Angelika Moser, ein Achtzigerkind und in Wien in eher einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Sie schaffte es dennoch alle Hürden zu überwinden und macht Karriere als Buchhalterin in einem Traditionshotel. Doch alles wird anders, als sie unerwartet mit einem kleinen Kind auf sich alleine gestellt ist. Um ihrem Sohn und sich selbst ein gutes Leben zu sichern, ist Angelika bereit, bis an und über alle Grenzen zu gehen. Sie manipuliert immer wieder Rechnungen, bis ihr diese nach Jahrzenten dann zum Verhängnis werden.
Der Leser erfährt von Beginn an , welches Vergehen Angelika begangen hat und in welche Richtung dieser Roman führt. Die Autorin hat mit der Hauptprotagonistin eine charakterstarke junge Frau erschaffen, deren Handeln aufgrund ihrer Kindheit und dem Umstand als junge Mutter nachvollziehbar und realistisch wirkt.
Über Jahrzehnte hinweg beschreibt Vea Kaiser in ihrem Titel „Fabula Rasa oder Die König des Grand Hotels“ den Aufstieg und den Fall der Angelika Moser. Auf über 550 Seiten konnte sie mit der Darstellung der Charaktere, einem atmosphärischen Schauplatz und bedeutsamen gesellschaftlichen Themen punkten. Wer den Wiener Dialekt mag, der kann hier schmunzelnde Dialoge erleben. Ein Roman, der leider für mich auch einige Längen hatte aber dennoch eine lesenswerte Reise ins „Grand Hotel“ war.
Der Leser erfährt von Beginn an , welches Vergehen Angelika begangen hat und in welche Richtung dieser Roman führt. Die Autorin hat mit der Hauptprotagonistin eine charakterstarke junge Frau erschaffen, deren Handeln aufgrund ihrer Kindheit und dem Umstand als junge Mutter nachvollziehbar und realistisch wirkt.
Über Jahrzehnte hinweg beschreibt Vea Kaiser in ihrem Titel „Fabula Rasa oder Die König des Grand Hotels“ den Aufstieg und den Fall der Angelika Moser. Auf über 550 Seiten konnte sie mit der Darstellung der Charaktere, einem atmosphärischen Schauplatz und bedeutsamen gesellschaftlichen Themen punkten. Wer den Wiener Dialekt mag, der kann hier schmunzelnde Dialoge erleben. Ein Roman, der leider für mich auch einige Längen hatte aber dennoch eine lesenswerte Reise ins „Grand Hotel“ war.