Man nimmt, was man kann
Angelika Moser ist Ende der Achtzigerjahre Buchhalterin im Grand Hotel Frohner in Wien. Sie mag ihren Job, doch dann wird sie vom Direktor gebeten, die Bilanzen der letzten Jahre zu ändern, um eine Erbengemeinschaft abzuschrecken. Sie lässt sich darauf ein. Als die lebenslustige junge Frau dann mit einem Kind dasteht, das sie durchbringen muss, manipuliert sie Rechnungen, was jahrelang gutgeht, bis ihr dann alles um die Ohren fliegt.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Vea Kaiser. Sie schreibt flüssig, witzig und mit viel Wiener Schmäh (was ich oft schwierig zu lesen finde). Das Leben ihn Wien ist atmosphärisch und authentisch dargestellt. Trotzdem hätte es der Geschichte gutgetan, wenn sie an manchen Stellen etwas straffer erzählt worden wäre.
Angelika liebt das Nachleben und die Männer, gerät aber meist an die Falschen. Tagsüber arbeitet sie im Hotel als Buchhalterin und mag ihren Job. Sie lässt sich vom Direktor sogar zu der zweifelhaften Bilanzmanipulation überreden und greift dann auf die erworbenen Kenntnisse zurück, um sich und ihrem Kind ein gutes Leben zu ermöglichen. Sie liebt ihren Sohn Sebastian und will ihm eine bessere Mutter sein, als ihre Mutter es war. Ihre kreative Buchführung ist lange genug unbemerkt geblieben, musste aber irgendwann auffallen. Ich kann nicht behaupten, dass mir die Personen sonderlich sympathisch waren. So konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen.
Ein unterhaltsamer Roman mit Sprachwitz, aber auch Längen, der mich nicht so ganz überzeugt hat.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Vea Kaiser. Sie schreibt flüssig, witzig und mit viel Wiener Schmäh (was ich oft schwierig zu lesen finde). Das Leben ihn Wien ist atmosphärisch und authentisch dargestellt. Trotzdem hätte es der Geschichte gutgetan, wenn sie an manchen Stellen etwas straffer erzählt worden wäre.
Angelika liebt das Nachleben und die Männer, gerät aber meist an die Falschen. Tagsüber arbeitet sie im Hotel als Buchhalterin und mag ihren Job. Sie lässt sich vom Direktor sogar zu der zweifelhaften Bilanzmanipulation überreden und greift dann auf die erworbenen Kenntnisse zurück, um sich und ihrem Kind ein gutes Leben zu ermöglichen. Sie liebt ihren Sohn Sebastian und will ihm eine bessere Mutter sein, als ihre Mutter es war. Ihre kreative Buchführung ist lange genug unbemerkt geblieben, musste aber irgendwann auffallen. Ich kann nicht behaupten, dass mir die Personen sonderlich sympathisch waren. So konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen.
Ein unterhaltsamer Roman mit Sprachwitz, aber auch Längen, der mich nicht so ganz überzeugt hat.