Interessante Idee, aber nicht ganz meins
Die Idee hinter Fallen Gods hat mich zunächst wirklich neugierig gemacht. Nordische Mythologie, Götter und Riesen, die in menschlichen Körpern leben, eine Universität voller Geheimnisse und dazu eine verbotene Liebesgeschichte, das alles klang für mich nach einer interessanten Mischung. Leider konnte mich die Umsetzung am Ende nicht ganz überzeugen.
Besonders mit dem Alter der Figuren hatte ich meine Probleme. Rey ist gerade einmal 18 Jahre alt, was grundsätzlich nicht schlimm wäre, aber einige Situationen und Dialoge wirkten auf mich entsprechend unreif, wodurch ich gerade zu den Hauptfiguren nur schwer eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Auch die Beziehung zwischen Rey und Aric ging mir teilweise zu schnell. Die Chemie war für mich nicht immer nachvollziehbar und das angekündigte Enemies to Lovers hat mich deshalb nicht vollständig überzeugt.
Auch der Schreibstil war leider nicht so meins. Die Geschichte liest sich zwar grundsätzlich schnell und durch die vielen kurzen Kapitel kommt man gut voran, gleichzeitig wirkten manche Dialoge und Formulierungen auf mich etwas zu modern und stellenweise auch etwas holprig. Gerade bei einer Geschichte, die sich so stark auf nordische Mythologie und eine geheimnisvolle Fantasywelt stützt, hätte ich mir sprachlich etwas mehr Atmosphäre gewünscht.
Die Handlung hatte für mich ebenfalls ihre Höhen und Tiefen. Es passiert zwar einiges, mir persönlich jedoch viel zu schnell und ich hatte häufig das Gefühl, dass sehr viele verschiedene Ideen gleichzeitig untergebracht werden sollten. Götter, Riesen, Runen, Magie, Universität, Familienfeindschaften und weitere Geheimnisse ergeben grundsätzlich eine spannende Mischung, wirkten für mich aber nicht immer ganz rund miteinander verbunden. Teilweise war ich deshalb eher damit beschäftigt, zu verstehen, was gerade eigentlich passiert, als wirklich mit der Geschichte mitzufiebern.
Positiv fand ich definitiv den Ansatz mit der nordischen Mythologie. Auch die Grundidee rund um Reys Aufgabe und ihre Verbindung zu Aric hätte meiner Meinung nach viel Potenzial gehabt.
Insgesamt war Fallen Gods für mich aber ein durchwachsenes Leseerlebnis. Die Grundidee ist spannend und ich kann mir gut vorstellen, dass Fans von moderner Romantasy, nordischer Mythologie und einer schnellen Geschichte daran viel Freude haben. Für mich persönlich waren die Figuren jedoch zu jung, der Schreibstil konnte mich nicht richtig abholen und die Handlung wirkte stellenweise etwas zu sehr all over the place.
Von mir gibt es leider nur 2,5 von 5 Sternen.
Besonders mit dem Alter der Figuren hatte ich meine Probleme. Rey ist gerade einmal 18 Jahre alt, was grundsätzlich nicht schlimm wäre, aber einige Situationen und Dialoge wirkten auf mich entsprechend unreif, wodurch ich gerade zu den Hauptfiguren nur schwer eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Auch die Beziehung zwischen Rey und Aric ging mir teilweise zu schnell. Die Chemie war für mich nicht immer nachvollziehbar und das angekündigte Enemies to Lovers hat mich deshalb nicht vollständig überzeugt.
Auch der Schreibstil war leider nicht so meins. Die Geschichte liest sich zwar grundsätzlich schnell und durch die vielen kurzen Kapitel kommt man gut voran, gleichzeitig wirkten manche Dialoge und Formulierungen auf mich etwas zu modern und stellenweise auch etwas holprig. Gerade bei einer Geschichte, die sich so stark auf nordische Mythologie und eine geheimnisvolle Fantasywelt stützt, hätte ich mir sprachlich etwas mehr Atmosphäre gewünscht.
Die Handlung hatte für mich ebenfalls ihre Höhen und Tiefen. Es passiert zwar einiges, mir persönlich jedoch viel zu schnell und ich hatte häufig das Gefühl, dass sehr viele verschiedene Ideen gleichzeitig untergebracht werden sollten. Götter, Riesen, Runen, Magie, Universität, Familienfeindschaften und weitere Geheimnisse ergeben grundsätzlich eine spannende Mischung, wirkten für mich aber nicht immer ganz rund miteinander verbunden. Teilweise war ich deshalb eher damit beschäftigt, zu verstehen, was gerade eigentlich passiert, als wirklich mit der Geschichte mitzufiebern.
Positiv fand ich definitiv den Ansatz mit der nordischen Mythologie. Auch die Grundidee rund um Reys Aufgabe und ihre Verbindung zu Aric hätte meiner Meinung nach viel Potenzial gehabt.
Insgesamt war Fallen Gods für mich aber ein durchwachsenes Leseerlebnis. Die Grundidee ist spannend und ich kann mir gut vorstellen, dass Fans von moderner Romantasy, nordischer Mythologie und einer schnellen Geschichte daran viel Freude haben. Für mich persönlich waren die Figuren jedoch zu jung, der Schreibstil konnte mich nicht richtig abholen und die Handlung wirkte stellenweise etwas zu sehr all over the place.
Von mir gibt es leider nur 2,5 von 5 Sternen.