Nach holprigem Start war ich gefesselt!
Ich gebe es zu: Die ersten Kapitel von „Fallen Gods“ haben sich für mich gezogen. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um mich einzufinden in der Welt, mit den ganzen Namen und mich zwischendurch gefragt, ob das Buch und ich überhaupt zusammenfinden. Ich war etwas irritiert, weil mir erst nicht klar war, dass die Riesen und Götter sinnbildlich gemeint sind und in Menschenform gedacht sind. Auch den "Schlaf der Riesen" habe ich erst nicht verstanden. Ungefähr ab Seite 70 hat es dann aber Klick gemacht, und von da an war ich so drin, dass ich es kaum noch weglegen wollte.
Worum geht es? Rey Stjerne ist die Tochter von Odin, und er behandelt sie weniger als Kind und mehr als Werkzeug. Ihr Auftrag führt sie an die Endir Universität, wo sie herausfinden soll, wo Thors Hammer Mjölnir versteckt ist. Der Haken heißt Aric Erikson. Er stammt von den Riesen ab, hat seine Eltern durch Odin verloren und will mit Reys Familie verständlicherweise nichts zu tun haben. Nordische Mythologie und Enemy to Lovers also, aber im Hörsaal statt in Asgard.
Wenn man das Buch in den Händen hält, fällt einem direkt das wunderschöne Cover auf. Die nordische Mythologie wird klar aufgegriffen und man weiß sofort, worauf man sich einlässt. Und der Farbschnitt? Ich kann nicht anders als ihn als sehr besonders zu beschreiben, im positivsten Sinne! Dieses Meeres- und Stirmbild in den Grau-Sepiafarben sieht toll aus!
Es ist mein erstes Buch von Rachel van Dyken und ich wurde positiv überrascht. Die nordische Mythologie ist toll in die Geschichte eingeflochten und der Schreibstil fesselnd. Lediglich dass man ins Thema so hineingeworfen wird, ohne kleinere Erklärungen, hat mich etwas gestört.
Was mich am Ende komplett abgeholt hat, ist die Spannung zwischen Rey und Aric. Die beiden stehen auf entgegengesetzten Seiten, sie spielt ein falsches Spiel und er nicht weniger. Er traut ihr keinen Meter, und trotzdem knistert es in jeder Szene. Gleichzeitig bleibt beiden immer klar, dass sie wirklich verfeindet sind: ein echtes Enemies to Lovers also! Ich habe richtig mitgefiebert und mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich "nur noch ein Kapitel" lesen wollte. Dass man auch Arics Sicht bekommt, hat mir geholfen, ihn zu verstehen, gerade weil man von außen lange nicht weiß, woran man bei ihm ist.
Der eine Stern Abzug geht an den holprigen Einstieg. Wer sich durch die ersten Seiten kämpft, wird aber belohnt, und ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.
Worum geht es? Rey Stjerne ist die Tochter von Odin, und er behandelt sie weniger als Kind und mehr als Werkzeug. Ihr Auftrag führt sie an die Endir Universität, wo sie herausfinden soll, wo Thors Hammer Mjölnir versteckt ist. Der Haken heißt Aric Erikson. Er stammt von den Riesen ab, hat seine Eltern durch Odin verloren und will mit Reys Familie verständlicherweise nichts zu tun haben. Nordische Mythologie und Enemy to Lovers also, aber im Hörsaal statt in Asgard.
Wenn man das Buch in den Händen hält, fällt einem direkt das wunderschöne Cover auf. Die nordische Mythologie wird klar aufgegriffen und man weiß sofort, worauf man sich einlässt. Und der Farbschnitt? Ich kann nicht anders als ihn als sehr besonders zu beschreiben, im positivsten Sinne! Dieses Meeres- und Stirmbild in den Grau-Sepiafarben sieht toll aus!
Es ist mein erstes Buch von Rachel van Dyken und ich wurde positiv überrascht. Die nordische Mythologie ist toll in die Geschichte eingeflochten und der Schreibstil fesselnd. Lediglich dass man ins Thema so hineingeworfen wird, ohne kleinere Erklärungen, hat mich etwas gestört.
Was mich am Ende komplett abgeholt hat, ist die Spannung zwischen Rey und Aric. Die beiden stehen auf entgegengesetzten Seiten, sie spielt ein falsches Spiel und er nicht weniger. Er traut ihr keinen Meter, und trotzdem knistert es in jeder Szene. Gleichzeitig bleibt beiden immer klar, dass sie wirklich verfeindet sind: ein echtes Enemies to Lovers also! Ich habe richtig mitgefiebert und mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich "nur noch ein Kapitel" lesen wollte. Dass man auch Arics Sicht bekommt, hat mir geholfen, ihn zu verstehen, gerade weil man von außen lange nicht weiß, woran man bei ihm ist.
Der eine Stern Abzug geht an den holprigen Einstieg. Wer sich durch die ersten Seiten kämpft, wird aber belohnt, und ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.